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Super Mario Galaxy 2: Preview

  Wii 

Bei diesem zugegebenermassen erwarteten, letztlich aber gering ausgefallenen Mass an Recycling ist es gut zu wissen, dass sich die Herrschaften in der Zentrale von Nintendo doch einige grundlegende Neuerungen für das jüngste Abenteuer ihres pummeligen Klempners haben einfallen lassen. Allem voran ist hier unser aller Lieblingsdinosaurier Yoshi zu nennen, der mit Super Mario Galaxy 2 sein Debüt in einem 3D-Mario-Titel feiert. Die Problematik von Yoshis Zunge in einem dreidimensionalen Umfeld haben die Entwickler dabei bravourös über die Pointer-Funktion der Wiimote gelöst. Wollt ihr einen Gegner oder ein Objekt schlucken, zielt ihr ganz einfach darauf und betätigt die B-Taste, worauf der nimmersatte Dino das Zielobjekt kurzerhand verschlingt. Selbstverständlich dürft ihr eure Beute danach, ebenfalls mittels Pointer, als Projektil verwenden, um allfällige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die praktische Anwendung dieser Fähigkeit funktioniert problemlos und macht zudem, erfreulicherweise, sinnvollen Gebrauch von den Möglichkeiten des Controllers.

Super Mario Galaxy 2 Bild
Bei Yoshis Integration ins Spiel scheint zudem tunlichst darauf geachtet worden zu sein, dass das Reittier nicht nur als nettes Extra-Feature daherkommt, sondern massgeblich für das Weiterkommen in gewissen Spielabschnitten nötig ist. So könnt ihr gewisse Passagen nur dann erfolgreich bestehen, wenn ihr eurem Reittier eine der neuen Power-up-Früchte verfüttert. Die Chilifrucht etwa sorgt dafür, dass sich Yoshi die Zunge verbrennt und darauf für einige Sekunden mit dampfendem Kopf und Höchstgeschwindigkeit durch die Gegend rennt - das hat den unverhofften Vorteil, dass der putzige Dino selbst vor vertikalen Wänden nicht Halt macht. Eine andere Leckerei bläht euer Reittier kurzerhand auf und verwandelt es in eine Art Ballon, der für einige Zeit nach oben schwebt. Doch Vorsicht: Lässt die Wirkung der Frucht nach, so werden beide Protagonisten urplötzlich wieder von der Schwerkraft erfasst. Um einen allfälligen Absturz mussten wir uns aber, zumindest bei einem der angespielten Levels, keine Sorgen machen, zumal dieser als eine Art rotierende galaktische Walze daherkam. Als die Wirkung der Frucht nachliess, fielen wir daher plötzlich in endlosen Rotationen um den Planeten, bis wir sicher auf einer Plattform landeten - puhh! Zuletzt wagten wir uns an die goldene Frucht, welche euch in gewissen Spielabschnitten für begrenzte Zeit unsichtbare Plattformen offenbart. Auch hier ist Vorsicht geboten: Lässt die Wirkung der Frucht langsam nach, dann verkleinert sich nicht nur euer Sichtradius auf unsichtbare Plattformen, sondern die Plattformen an sich verschwinden. Meistert ihr eine dieser Passagen also nicht zügig genug, seht ihr euch schneller mit dem Game-Over-Bildschirm konfrontiert, als ihr "Let's a go!" sagen könnt!

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Ettore Trento am 20 Mai 2010 @ 21:33
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