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Arctic Tale: Review

  Wii 

Nintendos Erfolgskonsole hat seit der Veröffentlichung eine Menge unterschiedlicher Minispielesammlungen erleben müssen. Die Qualität der populären Casual-Titel bewegt sich dabei zwischen richtig gut (Raving Rabbits) bis zum Prädikat Abzocke (Ninja Reflex). Arctic Tale reiht sich irgendwo in der Mitte ein.

Eine grosse weisse Leere

Wie der Name bereits vermuten lässt, spielt Arctic Tale in den weiten Welten der Antarktis. Ihr übernehmt dabei die Rolle eines jungen Eisbären, der ausnahmsweise nicht von seiner Mutter abgestossen wurde und auch nicht im Berliner Zoo zum Superstar aufsteigt. Diesmal darf sich der kleine Puschel in seiner Kindheit austoben und die Arktis erkunden. Dabei begegnen ihm oder ihr immer wieder Herausforderungen, denen er / sie sich mit breiter Brust entgegenstellt. Diese Aufgaben löst ihr in kleinen Minispielen. Vom drögen Knöpfchenhämmern bis zu fummeligen Rennspielen ist alles dabei. Insgesamt gibt es davon zwölf verschiedene Spielarten.

Doch bevor ihr die Aufgaben erledigen könnt, müsst ihr diese erst einmal finden. Das ist gar nicht so leicht, denn ihr erreicht die Spiele über eine mehr oder minder freie Welt, die übertrieben gross geraten ist. Häufig läuft man schon mal mehrere Minuten, um eine neue Herausforderung zu finden. Dazu kommt, dass unser Knut nur bedingt lange rennen kann. Will man sich länger im hohen Tempo fortbewegen, müssen immer wieder kleine Robben gesucht werden, die man essen kann. Da diese aber ungefähr genauso rar gesät sind wie die Minispielestellen, dauert die Nahrungssuche meist unnötig lange.

Grobe Mängel

Der Hauptteil des Spiels sind die wenig anspruchsvollen Aufgaben. So müsst ihr das Fellknäuel beispielsweise eine Eisrutsche herunterrutschen lassen und dabei aufpassen, dass ihr nicht an den Felsen Geschwindigkeit verliert. Den Protagonisten steuert ihr, wie im gesamten Spiel, nur mit der Fernbedienung. Der Pointer gibt die Richtung an, mit dem A-Knopf könnt ihr beschleunigen, der B-Knopf bremst den Eisbären. In einem anderen Spiel müsst ihr aus Löchern stürmende Robben fangen. Das funktioniert genauso wie das beliebte Maulwurfhauen auf dem Jahrmarkt. Leider ist der Zeiger dabei etwas ungenau, so dass man immer ein wenig danebenhauen muss, um wirklich zu treffen. Insgesamt haben alle Minispiele mit kleineren Steuerungsproblemen zu kämpfen.

Für einige Aufgaben müsst ihr das Tier wechseln. Als Polarfuchs darf man eine Eisscholle durch das Gewässer steuern und als Killerwal Robben unter Wasser jagen. Letzteres funktioniert nicht gut, da die Kamera in den engen Unterwasserhöhlen gerne mal zittert und dann in der Wand steckt. Überhaupt ist sie häufig der grösste Feind. Oft kann sich das Spiel nicht entscheiden, wie stark heraus- beziehungsweise hereingezoomt werden soll.

Arctic Tale
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Patrik Nordsiek

Arctic-Tale


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Patrik Nordsiek am 29 Mai 2008 @ 08:49
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