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Battalion Wars 2: Review

  Wii 

Vor rund zwei Jahren veröffentlichte das Team von Kuju London mit Battalion Wars einen innovativen Mix aus Strategie- und Action-Elementen für Nintendos GameCube, der vor allem von der Optik her grosse Ähnlichkeit mit der beliebten Advance Wars-Serie hat. Allerdings befehligt ihr eure Einheiten bei Battalion Wars nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit, was mit einem Pad alles andere als einfach ist. Nicht zuletzt deshalb hat es damals leider nicht für einen Award gereicht. Nun, wo der Titel auf der Wii in die zweite Runde geht, waren wir natürlich umso gespannter, ob die Steuerung mit Wiimote und Nunchuk besser funktioniert. Wir verraten es euch in unserem Review.

Die Story von Battalion Wars 2 ist schnell erzählt: Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen des ersten Teils herrschte wenige Jahre lang Frieden zwischen den verfeindeten Nationen. Nachdem nun allerdings neue Gerüchte aufgetaucht sind, wonach das Imperium der Sonne an einer geheimen Waffe arbeiten soll, wird dieser empfindlich gestört. Die Angloinseln fühlen sich bedroht und holen zum Präventivschlag aus, womit der Krieg erneut ausbricht, aus dem sich auch die übrigen vier Parteien nicht heraushalten können.

Battalion Wars 2 Bild

Zu Land, zu Wasser und in der Luft

Vom Spielprinzip her unterscheidet sich Battalion Wars 2 zumindest auf den ersten Blick kaum von seinem Vorgänger. Wie gewohnt werden euch zu Beginn jeder Mission eine bestimmte Anzahl Einheiten zur Verfügung gestellt, mit denen ihr entweder euren Feind angreifen oder eine Stellung verteidigen müsst. Hierzu könnt ihr den Truppen wie bei einem klassischen Echtzeit-Strategiespiel diverse Befehle erteilen. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, jederzeit selbst die Steuerung einer Einheit zu übernehmen. Egal, ob Gewehrschütze, Panzer, Jeep, Schlachtschiff, U-Boot, Helikopter, Jäger oder Bomber.

Gekämpft wird bei Battalion Wars 2 also zu Lande, in der Luft und neuerdings auch auf dem Wasser. Dabei kommt, wie könnte es auch anders sein, das altbekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip zum Tragen, welches nach wie vor einwandfrei funktioniert, was man von der Steuerung leider wiederum nicht behaupten kann. So müsst ihr um zu springen oder mit einem U-Boot abzutauchen beispielsweise den Nunchuk kräftig schütteln, was oft nicht richtig erkannt wird. Auch das Lenken von Flugeinheiten ist angesichts der ziemlich ungenauen Wiimote-Steuerung sehr mühsam und erfordert viel Übung.

Ein weiteres altbekanntes Problem ist, dass verschiedenartige Einheiten nicht gruppiert werden können. Es ist also wie schon beim Vorgänger nur möglich, Einheiten eines bestimmten Typs gleichzeitig auszuwählen. Ausserdem gewinnen eure Recken im Laufe einer Schlacht noch immer keine Erfahrung hinzu, was doch etwas enttäuschend ist. Dafür habt ihr nun die Möglichkeit, bestimmte Einrichtungen wie beispielsweise Kasernen, Fabriken oder Docks einzunehmen, welche für einen ständigen Truppennachschub sorgen. Das ist zwar sehr komfortabel, lässt im Gegenzug allerdings die Taktik, welche in den oft sehr hektischen Gefechten ohnehin meist zu kurz kommt, weiter in den Hintergrund rücken.

Battalion Wars 2
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Tim Richter

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Tim Richter am 26 Feb 2008 @ 01:43
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