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Big Beach Sports: Review

  Wii 

Nintendos Wii-Konsole ist bekanntlich besonders für lustige Minispiele geeignet. Am meisten Spass macht es aber erst dann, wenn eure vier besten Kumpels mit den Fernbedienungen wild umherfuchteln und sich dabei wie kleine Kinder anstellen. Wer dazu noch ein Sommermuffel ist und dennoch gerne einmal ein paar Strandspiele wie Volleyball oder Fussball ausüben möchte, liegt mit Big Beach Sports genau richtig. Ob der Wii Sports-Abklatsch punkten kann, erfahrt ihr in unserem Test!

Dass auf eine Handlung grosszügig verzichtet wird, ist bei einem Spiel dieses Genres eigentlich klar. Schnell fällt auf, dass sich die Macher sehr stark an dem grossen Vorbild Wii Sports orientiert haben, denn wie bereits in Nintendos Gratisspiel steht auch in Big Beach Sports das Erschaffen eines Charakters auf dem Programm, bevor ihr euch der Körperertüchtigung widmen könnt. Was die Optionsvielfalt angeht, hält sich die kleine Sportspielesammlung vornehm zurück. Dennoch ist es, ähnlich wie im konsoleneigenen Mii-Kanal, möglich, Repräsentanten zu erstellen, die ihren realen Vorbildern recht ähnlich sehen. Als kleines, aber nettes Feature entpuppt sich die Möglichkeit, Daten mit einem DS-System auszutauschen. So lassen sich die eigenen Figuren mit Hilfe des Touchscreens verschönern und anschliessend wieder hochladen.

Wie der Name schon vermuten lässt, finden die sportlichen Wettkämpfe ausschliesslich am Strand statt. In den Disziplinen Volleyball, Disc-Golf, Cricket, Boccia, Fussball und Football dürft ihr gegen computergesteuerte Gegner antreten oder euch mit bis zu drei Freunden Duelle liefern. Ob eine kurze Runde gestartet werden soll oder ein längeres Turnier auf dem Tagesplan steht, bleibt den Wiimote-Haltern überlassen. Für die nötige Langzeitmotivation sollen neben Trophäen auch individuelle Punkte sorgen, die je nach Leistung in jeder der Disziplinen vergeben werden und nach einer Weile Auskunft über die Fähigkeiten des jeweiligen Zockers geben.

Die Freude über den günstigen Preis des Games weicht schnell der Ernüchterung, sobald ihr die ersten Duelle bestritten habt. Die vier enthaltenden Mannschaftssportarten sind echte Spassbremsen, wofür besonders die Steuerung verantwortlich ist. Big Beach Sports wird ausschliesslich mit der Wiimote gespielt, was zwar nicht grundsätzlich negativ sein muss, aber in diesem Fall eindeutig die falsche Wahl war. Fussballer, Volleyballer und Footballer bewegen sich selbstständig über die Spielfelder, so dass ihr lediglich Schüsse, Pässe, Schmetterbälle und ähnliche Aufgaben mit Hilfe einer schnellen Bewegung der Fernbedienung übernehmt.

Big Beach Sports
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Daniel Hanin

Tags:
Sport

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Daniel Hanin am 26 Jul 2008 @ 11:57
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