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Bionicle Heroes: Review

  Wii 

Bionicle ist eine Produkt-Serie, die Lego im Jahr 2001 in die Läden brachte. Aus einigen Lego-Technics-Teilen zusammengesetzte Figuren repräsentieren unterschiedliche Elemente wie zum Beispiel Feuer, Wasser und Wind. Gespickt wird die dazu erfundene Hintergrundgeschichte mit polynesischer Mythologie. Makuta haben den grossen Geist Mata Nui attackiert, der das Universum im Gleichgewicht halten sollte. Die Legende erzählt von sieben Toa, die der Insel wieder Frieden bringen sollen. Genau jene Rollen übernimmt der Spieler, indem er die heldenhaften Toa steuert und ihre einzigartigen Fähigkeiten einsetzt.

Bionicle ist eine Produkt-Serie, die Lego im Jahr 2001 in die Läden brachte. Aus einigen Lego-Technics-Teilen zusammengesetzte Figuren repräsentieren unterschiedliche Elemente wie zum Beispiel Feuer, Wasser und Wind. Gespickt wird die dazu erfundene Hintergrundgeschichte mit polynesischer Mythologie. Makuta haben den grossen Geist Mata Nui attackiert, der das Universum im Gleichgewicht halten sollte. Die Legende erzählt von sieben Toa, die der Insel wieder Frieden bringen sollen. Genau jene Rollen übernimmt der Spieler, indem er die heldenhaften Toa steuert und ihre einzigartigen Fähigkeiten einsetzt.

Viel Inhalt hat das Spiel aber ansonsten nicht. Zu Beginn bekommt man zwar einige Story-Bruchstücke mitgeteilt, aber diese beschränken sich darauf, grob zu zeigen, wo man sich befindet und was man eigentlich tun soll. Die Welt ist in sechs verschiedene Zonen eingeteilt, denen jeweils ein Thema wie Wald, Eis, Feuer oder Strand zugrunde liegt. Aufgabe des Spielers ist es nun, diese Welten zu durchforschen und am Ende eines jeden Levels die bösen Piraka zu besiegen, damit die Maske des Lichts wieder in die richtigen Hände kommt.

Der Spieler rennt nun mehr oder weniger linear durch die übersichtlichen und hübschen Welten. Unterwegs wird man von zahlreichen Gegnern angegriffen, die man aus der Third-Person-Perspektive allesamt in ihre Lego-Einzelteile zerlegt. Dies wird mit unterschiedlichen Waffen bewerkstelligt, die ihre Anleihen bei Unreal Tournament nicht verbergen. Waffen liegen wiederum nicht auf dem Boden, sondern sind Teil der Spezialfähigkeiten der Masken, die der Spieler überstülpt und nach Lust und Laune wechseln kann. Schnell hat man aber seinen Favoriten gefunden und so dienen sie vor allem noch als Schutzschild. Geht die Lebensanzeige nämlich auf Null, verliert ihr eine Maske. Die Leiste wird zwar wieder aufgefüllt, doch sollte man darauf achten, welche Maske man gerade trägt, wenn die Lebensenergie etwas knapp wird. Neben den Gegnern gibt es zahlreiche Legostückchen, die man ebenfalls zerstört, um möglichst viele Punkte zu sammeln, die wiederum im Shop gegen Upgrades eingetauscht werden können. Sie versetzen die Spielfigur aber auch, hat man denn im besuchten Level genug Punkte gesammelt, in einen Helden-Modus. Ab sofort ist man unverwundbar und zwar bis man den Ausgang zum nächsten Abschnitt gefunden hat. Was als nette Dreingabe gedacht ist, entpuppt sich aber schnell einmal als Schwierigkeitsgrad-Killer. Einen Grossteil der Level kann man nämlich im Helden-Modus beenden, zudem erfolgt die Verwandlung automatisch. Dieser Umstand und die Tatsache, dass die Masken - indirekt eben auch Lebensspender - viel zu häufig vorkommen, machen das Spiel fast schon etwas zu einfach. Bionicle Heroes spielt sich in der Tat wie ein Shooter für Kinder. Abwechslung wird durch versteckte Items erreicht. So zum Beispiel die silbernen und goldenen Kanister, die in den Levels verborgen sind und zum Teil erst bei einem späteren Betreten mit der entsprechenden Maske und deren spezieller Fähigkeit erreichbar werden. Trotzdem ist das Gameplay schlussendlich doch stark repetitiv. Da helfen auch die wenigen, wenn auch lustigen, Zwischensequenzen nicht wirklich weiter, um die Spannung langfristig aufrecht erhalten zu können.

Bionicle Heroes
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Severin Auer

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Severin Auer am 16 Jul 2007 @ 22:14
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