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Blazing Angels - Squadrons of WWII: Review

  Wii 

Mittlerweile gibt es den Zweiten Weltkrieg wirklich in all seinen schrecklichen Facetten zum Nachspielen. Sei es nun ein Shooter, ein Strategiespiel oder eine Flugsimulation. Hier wird ein schreckliches Szenario bis zum Erbrechen ausgeschlachtet. Blazing Angels: Squadrons of WWII erschien bereits voriges Jahr für die Xbox 360 und die PS3-Version erschien zum Launch der neuen Sony-Konsole. Nun ist das Next Gen-Trio mit der Wii-Version komplett. Ob Ubisoft jedoch nachgebessert oder vielleicht sogar etwas Neues auf die Disk gepresst hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Ohne viel Drumherum

Blazing Angels schickt euch zu einer Zeit in die Lüfte, in der Düsenjäger noch lange nicht zum Alltag gehörten. Zwar wurde daran geschraubt und gewerkelt, doch der Luftkampf bestand weiterhin aus sich beharkenden Propellermaschinen mit simplen MGs und Bomben. Kurz gesagt: Dogfights waren an der Tagesordnung. Genau das macht für viele Spieler auch heute noch den Reiz aus, denn die Kämpfe sind so wesentlich spannender und persönlicher. Moderne Flugzeuge visieren ihre Ziele über diverse computergesteuerte Systeme an, die Rakete wird abgeschossen und im Idealfall war es das dann auch schon. Nicht so bei Blazing Angels. Wer schlecht zielt, stürzt unweigerlich in den Tod.

Als einer von den wenigen amerikanischen Piloten, die den Briten unter die Arme greifen sollen, macht ihr euch auf in den Kampf gegen die bösen Nazis. Damit euch der Tod jedoch nicht allzu schnell erwartet, startet die Kampagne direkt mit einer Trainingsmission, in der euch ein Kollege wichtige Manöver beibringt. Es dauert nicht lange, da wird aus der Übung auch schon bitterer Ernst. Ein Kollege von euch flüchtet vor ein paar angreifenden Nazis und benötigt dringend eure Unterstützung. Auf diese Weise nehmt ihr direkt noch ein paar Erfahrungen zum Thema Luftkampf mit.

Eine wirklich packende Geschichte bekommt ihr zwischen den Missionen aber leider nicht geboten. Gut, der zweite Weltkrieg dürfte den meisten Spielern geläufig genug sein, doch ein wirkliches Abenteuer eines einzelnen Piloten wäre schon eine schöne Sache. Stattdessen bekommt ihr nach jeder erfolgreichen Mission einen Statusbericht, der euch zeigt, wie gut ihr die Situation gemeistert habt. Natürlich winken hier auch wieder Belohnungen in Form von Gamer Scores auf euch. Um wirklich dicke Punkte zu holen, solltet ihr beispielsweise zusehen, dass ihr die Missionen möglichst schnell absolviert, um unter der "Ace"-Zeit zu bleiben.

Die Steuerung

Da es sich bei Blazing Angels um einen Arcadetitel handelt, ist das Flugmodell natürlich extrem stark vereinfacht. Ihr braucht euer Flugzeug beispielsweise für Kurven nicht extra auszurichten, wie es in der Realität üblich wäre. Stattdessen neigt ihr das Nunchuk in die gewünschte Richtung und der Flieger neigt sich, bremst oder beschleunigt automatisch. Lediglich Strömungsabrisse bei einem zu steilen Aufstieg können euch das Leben schwer machen. Gesteuert wird übrigens mit dem Nunchuk und mit dessen Tasten könnt ihr auch auf eure Widersacher feuern. Die Wiimote wird dabei nur benutzt, um Befehle zu erteilen und den Pausen-Bildschirm aufzurufen. Mit Hilfe der A-Taste auf der Wiimote könnt ihr die Verfolger-Kamera aktivieren und habt dadurch immer die perfekte Übersicht. Ansonsten könnt ihr mit der Wiimote noch die Perspektive verändern - hierfür Taste 1 - und das Fahrwerk ausfahren - dazu Taste 2. Da es jedoch verschiedene Steuerungsvarianten gibt, solltet ihr euch für die entscheiden, die euch am besten liegt. Uns hat die Steuerung mit dem Nunchuk am meisten Spass gemacht.

Blazing Angels - Squadrons of WWII
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Daniel Hanin

Blazing-Angels---Squadrons-of-WWII


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Daniel Hanin am 07 Mai 2007 @ 22:03
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