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Boogie: Review

  Wii 

Die Nintendo Wii hat momentan den Charakter einer Familien- und Party-Konsole. Da ist es wenig erstaunlich, dass EA nach dem Erfolg der Singstar-Reihe nun ein eigenes Karaoke-Spiel veröffentlicht. Doch Boogie kann mehr als nur singen. Boogie bringt den Spieler dazu, seinen ganzen Körper zu bewegen.

Shake it! Sing it! Create it! Boogie verspricht einiges und wählt als Slogan die drei Hauptpfeiler des Spiels. Es Tanzen zu nennen wäre sicherlich etwas übertrieben und so passt das "Shake it!" doch ganz gut, wenn es darum geht, zu beschreiben, wie das Tanzen bei Boogie aussieht. Mit dem Analogstick wird eine von fünf Spielfiguren über die Tanzfläche bewegt. Wenn man nun die Wiimote in eine der vier Himmelsrichtungen schwenkt, vollführt der Charakter auf dem Schirm eine Tanz-Bewegung. Als wichtigste Regel gilt es zu beachten, die Bewegung im richtigen Takt zu vollführen. Aus dem Lautsprecher der Wiimote ertönt ein Metronom, das die optische Anzeige auf dem Bildschirm mit einem akustischen Signal ergänzt.

Damit das Tanzen noch etwas interessanter wird, kann man die Bewegungen mit der Wiimote durch Drücken von Knöpfen variieren. Denn nur wer seine Figur möglichst abwechslungsreich zum Tanzen bringt, sammelt dementsprechend viele Punkte. Wer seine Performance variantenreich gestaltet, kann Kombo-Punkte einfahren, immer unter der Voraussetzung, dass die Schritte im Takt getanzt werden.

Je erfolgreicher man ist, desto schneller füllt sich die Boost-Anzeige. Sobald diese sich gefüllt hat, kann man Spezialschritte aktivieren. Richtungspfeile werden eingeblendet, die den Tanzschritt vorgeben und denen man wiederum im Takt folgen muss, um die Figur zu Höchstleistungen anzutreiben.

Obwohl es möglich ist, das Spiel nur mit der Wiimote anzugehen, vermag das Nunchuck-Anhängsel das Tanzen noch etwas interessanter zu gestalten. Man sollte nämlich nicht nur tanzen, sondern auch noch cool dabei aussehen. Am besten schmeisst man sich dazu in Posen, die durch Drücken des Z-Knopfes angezeigt werden. Der Spieler muss nun versuchen, den Controller in die richtige Richtung zu neigen.

Anmerken sollte man noch, dass es weniger darum geht, den eigenen Körper zu bewegen. Boogie ist kein Tanzspiel à la Dance Dance Revolution. Vielmehr muss man die Spielfigur auf dem Bildschirm geschickt und im Takt zum Tanzen bringen. Der Spassfaktor ist gegeben, denn natürlich kann man aus dem Sessel springen und übertriebene Bewegungen vollführen, nötig ist dies allerdings nicht, denn gerade der extrem niedrige Schwierigkeitsgrad schreit nicht nach ausgeprägten Bewegungen, wodurch man mit ein bisschen Dirigieren den Level ebenfalls bestehen kann.

Boogie
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Severin Auer


Boogie


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Severin Auer am 07 Okt 2007 @ 12:59
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