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Boom Blox: Review

  Wii 

Der Name Steven Spielberg steht seit Jahrzehnten für hochkarätige cineastische Unterhaltung. Umso aufregender war die Ankündigung, dass EA in Zusammenarbeit mit dem Regiegenie Spiele entwickeln wolle. Boom Blox stellt das erste fertige Produkt dieser Kooperation dar und will sowohl Kinder als auch Erwachsene gleichermassen begeistern. Dass der Titel für Jung und Alt geeignet ist, steht eindeutig ausser Frage, doch wie sieht es mit den inneren Werten aus?

Klötzchenbau für Fortgeschrittene

Es ist wirklich nicht leicht, sich ein Spiel wie Boom Blox anzuschauen, ohne dabei Parallelen zu bekannten Gesellschaftsspielen zu ziehen. Das auffälligste Beispiel dürfte dabei ohne jeden Zweifel Jenga sein, bei dem Spieler aus einem hohen Turm aus kleinen Holzklötzen so lange ein Teil entfernen müssen, bis das ganze Gebilde zusammenbricht. So ähnlich verhält es sich auch bei Boom Blox, obwohl hier deutlich mehr Schwung und Pepp in den Spielfluss gebracht wurde. Denn nicht immer ist es schlecht, wenn eine Konstruktion in sich zusammenfällt. Teilweise müsst ihr genau das mit möglichst wenigen Versuchen erreichen.

Ganz grob lässt sich das Spiel in drei Bereiche aufteilen. Da wäre zunächst ein Arcade-Modus, bei dem ihr stumpf der Reihe nach bestimmte Aufgaben eines vorgegebenen Typs erledigt. Der nächste Aufgabentyp kommt erst, wenn die vorige Gruppe abgeschlossen wurde oder ihr zwischendurch manuell wechselt. Da ihr hier bei den Aufgaben nicht ständig hin- und herspringen müsst, eignet sich diese Spielweise besonders gut zum Üben und selbstverständlich für kürzere Spielrunden. Der zweite Modus versucht, das Spiel mit einer kleinen Geschichte aufzulockern und interessanter zu machen. Erwachsene werden aber vermutlich nur wenig Freude an der Story haben, denn sowohl optisch als auch inhaltlich wird hier bestenfalls Kinderkanalniveau erreicht. Alle Charaktere bestehen lediglich aus einem Domino-ähnlichen Gebilde mit Tieroptik und hören auf solch niedliche Namen wie Lord Brummpetz, Betsy Muh oder Bobo Faltenauge. Die Geschichten sind leider extrem langweilig und weit von dem entfernt, was man eigentlich von einem Steven Spielberg erwarten würde. Der letzte grössere Teil ist schliesslich der Mehrspielermodus, bei dem ihr gegen mehrere Freunde antreten könnt. Wer mag, darf auch kooperativ diverse Rätsel angehen, doch die rivalisierenden Matches sind deutlich witziger. Wessen Turm hält länger? Hier ist Trashtalk im eigenen Wohnzimmer quasi vorprogrammiert.

Abseits der eigentlichen Spielmodi haben es die Entwickler ausserdem geschafft, einen Leveleditor beizusteuern. Allerdings ist die Steuerung anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, denn ein haargenaues Platzieren der Objekte fällt zunächst schwer. Schliesslich sollen die Türme ja nicht von alleine einbrechen, und andere nützliche Objekte müssen so genau positioniert werden, dass sie im Spielverlauf auch für genau das verwendet werden können, für was sie eingeplant wurden.

Boom Blox
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Benjamin Boerner


Boom-Blox


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Benjamin Boerner am 29 Jul 2008 @ 08:58
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