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Burnout: Review

  Nintendo GameCube 


Was auf der PlayStation 2 bereits Kultstatus erreicht hat, und zu dessen Nachfolger bereits erste sehenswerte Screenshots aufgetaucht sind, ist nun endlich auch für den GameCube erhältlich:

Burnout

- das nach eigenen Angaben wohl schnellste Rennspiel aller Zeiten. Als einzig ernstzunehmender Genre-Vertreter ist der irrwitzige Alptraum auf vier Rädern momentan die Renn-Referenz auf Nintendos GameCube. Ob zurecht oder nicht - wir decken auf!



Gran Turismo 3 meets Crazy Taxi

Wer mit dem Begriff Burnout noch nicht viel anfangen kann, stelle sich mal ein arcadelastiges Rennspiel à la Crazy Taxi, in einer ähnlich bestechenden Optik wie wir sie aus Gran Turismo 3 kennen, vor. Lässt man anschliessend seiner Fantasie freien Lauf und mischt man das Ganze mit einer Prise Action kräftig durch, so bekommt man ein ziemlich ausgeflipptes Endprodukt. Aber genau dies ist wohl die beste Anleitung um Acclaim`s neustes Projekt Burnout zu beschreiben. Da bei diesem Spiel allerdings wirklich der Spass und ein gutes Arcade-Flair im Vordergrund stehen, werden die Entwickler logischerweise auf eine Story verzichten. In diesem Sinne schauen wir uns doch lieber mal an, was für eine Figur das Spiel auf der Strasse macht...

Verkehrsrowdies aufgepasst!

Die Zeiten wo man noch rote Ampeln beachtet, Passanten über die Zebrastreifen gehen lässt, und immer schön unter dem Tempolimit bleibt werden nach dem Release von Burnout, zumindest virtuell vorbei sein. Ob nun auf der Autobahn, mitten in einer Stadt-Metropole oder auf einem holprigen Landweg - unter den 14 Strecken findet man sicherlich alles, was auch nur im entferntesten Sinne als Strasse bezeichnen werden kann. Ach ja, sämtliche Kurse stammen übrigens aus Europa oder den USA, also wundert euch nicht, wenn ihr vielleicht mal an einem euch bekannten Ort vorbeiflitzt. Allerdings ist die schöne Aussicht mit Vorsicht zu geniessen, denn auch nur eine unaufmerksame Sekunde könnte in einem teuren und vor allem zeitraubendem Debakel enden. Warum? Ganz einfach, denn nebst den Passanten versuchen euch über 300 Fahrzeuge, welche von relativ harmlosen PKWs über öffentliche Verkehrsmittel wie Busse bis hin zu schweren LKWs reichen, das Leben ein bisschen schwerer machen. Das fiese daran: Während ihr und eure drei Gegner ständig einer durch grüne Pfeile abgesteckten Strecke folgen müsst, kann der ganze Berufsverkehr diese Abschrankungen problemlos passieren und somit das ganze Strassennetz befahren. So sind durch die vielen Kreuzungen, Nebenstrassen, Einfahrten und Staus, welche sich oft meterlang vor Ampeln schlängeln, Crashs fast unvermeidbar und sozusagen schon vorprogrammiert. Doch keine Sorge, nach jedem grösseren Crash kommt ihr wieder mit einem neuen Auto auf die Strasse, welches so sehr poliert ist, dass man meinen könnte, es komme direkt vom Fliessband. Was für einen blutigen Anfänger sicherlich von Vorteil ist, finde ich persönlich sehr schade. Denn irgendwie würde es viel mehr Spass machen, seine Fehler selbst auszukurieren als gleich nach jedem Crash mit einem neuen, bereits fahrenden Auto mitten auf der Strasse zu starten...

Trotz den vielen Karren im Spiel, könnt ihr anfangs nur acht Fahrzeuge, welche in 3 Kategorien aufgeteilt sind, auswählen und steuern. Die Kategorien leicht, mittel und schwer geben euch dabei an, wie schwer das jeweilige Gefährt zu steuern ist. Natürlich verfügen die schwieriger zu steuernden Autos über einen höheren Maximal-Speed als leicht zu steuernde Fahrzeuge. Leider konnte man wegen dem Schadensmodell, welches jeden noch so schönen Schlitten in sekundenschnelle in ein Wrack verwandeln kann, keine Lizenzen für die Autos kriegen. Aber kein Sorge, die Entwickler haben dafür gesorgt, dass die meisten Autos verblüffend ähnlich wie gewisse Markenfahrzeuge aussehen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 10:18
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