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Call of Duty 3: Review

  Wii 

Mit Call of Duty 3 erscheint der erste Kriegsshooter für die Wii-Konsole. Mit spannenden Missionen in der Normandie und erstmals mit Fahrzeugen will Activision um die Gunst der Käufer ringen. Gespannt sind wir aber vor allem auf die technische Leistung im Vergleich zur Xbox360 und natürlich auf die Steuerung. Wie gross die Unterschiede sind und wie sich die Steuerung macht, erfahrt in unserem Test!

In der Normandie fanden die schrecklichsten Schlachten des gesamten Zweiten Weltkriegs statt. Doch die Normandie war ebenso die Hoffnung vieler, denn sie diente als Brückenkopf für die Amerikaner, die gegen die Nazis zu Lande, zu Wasser und in der Luft in die Schlacht zogen. In Call of Duty 3 könnt ihr abwechselnd auf amerikanischer, kanadischer, polnischer und englischer Seite in den Krieg ziehen. Ab und zu kämpft ihr ebenso Seite an Seite mit dem französischen Widerstand. Euer Weg führt euch dabei durch eine in einzelne Episoden unterteilte Kampagne, die euch rund acht Stunden begeistern wird. Ihr besucht unter anderem verlassene Fabrikanlangen, zerbombte Städte und minenverseuchte Wälder. Die Missionsziele sind zwar nicht originell, aber durchaus unterhaltsam. Flakstellungen müssen ausgehoben, feindliche Nachschubtrupps sabotiert werden - in den meisten Missionen genügt es allerdings, einfach sämtliche Truppenverbände zu überrennen und eine markierte Position einzunehmen. In einigen Missionen dürft ihr euch auch hinter das Steuer eines Jeeps oder Panzers klemmen, Panzer Elite Action lässt grüssen.

Euer oberstes Ziel ist es, stets mit heiler Haut davonzukommen, was angesichts der Anzahl der Gegner nicht immer ein leichtes Unterfangen ist. Wie schon in den bisherigen Teilen solltet ihr in Call of Duty 3 nicht allzu lange an einem Ort verweilen. Die Gegner verhalten sich äusserst aggressiv und schlau. Sie versuchen eure Stellung zu stürmen, oder aber suchen Schutz und Deckung hinter Mauervorsprüngen oder sonstigem schutzbietenden Material, wie etwa Heuballen oder Metallfässer. Überall auf den Schlachtfeldern sind versteckte Spawnpoints anzutreffen. Hier steigen gefallene Feinde sofort wieder in die Schlacht ein. Das hat zum Vorteil, dass wirklich der Eindruck einer gigantischen Schlacht mit Hunderten von Soldaten entsteht. Der Nachschub an feindlichen Einheiten versiegt erst dann, sobald ihr bestimmte Schlüsselpositionen eingenommen habt. Da ihr in den meisten Missionen zusammen mit einigen Kameraden in die Schlacht zieht, wird dieses Feeling nochmals verstärkt und untermauert. Ein unsichtbarer Spawnpoint existiert für eure Kameraden ebenso, so dass gefallene Kollegen sofort ersetzt werden. Leider sind die eigenen Leute nicht ganz so helle wie ihre deutschen Kollegen. So versperren sie hin und wieder euren Weg oder laufen grundlos ins feindliche Feuer hinein, so dass manchmal der Eindruck "Masse statt Klasse" entsteht.

Wie schon im Vorgänger verzichten die Entwickler auch im dritten Teil auf das Einsammeln irgendwelcher Flaschen oder Arztkoffer, um eure Gesundheit aufzubessern. Je mehr Treffer ihr einsteckt, die genaue Anzahl hängt vom gewählten Schwierigkeitsgrad ab, desto stärker verfärbt sich der Bildschirm blutrot. Habt ihr das Mass überschritten, droht unweigerlich der Tod und der letzte gespeicherte Spielstand wird geladen. Deshalb ist es mehr als ratsam, wenn ihr euch nach einigen eingesteckten Treffern aus dem Schlachtgetümmel zurückzieht und euch für einige Sekunden erholt. Die Lebensanzeige wird dadurch automatisch regeneriert.

Das Waffenarsenal umfasst alle gängigen Feuerwaffen des Zweiten Weltkriegs. Egal, ob die MP der US-Truppe oder aber der Karabiner der Deutschen - alle Waffen sind in der Regel tödlich. Die meisten eurer Widersacher brauchen maximal zwei bis drei Treffer, bis sie das Zeitliche segnen. Da jedoch die Entwickler den Menschen in Call of Duty 3 unterschiedliche Trefferzonen spendiert haben, genügt manchmal auch ein Kopfschuss, um den Feind auszuschalten. Mit Handgranaten lassen sich kinderleicht feindliche Stellungen ausheben, Rauchgranaten, deren Anzahl allerdings im Spiel stark begrenzt ist, vernebeln euren Feinden die Sicht. Besonders wertvoll sind sie im Einsatz gegen MG42-Stellungen, die durch den Rauch jegliche Orientierung und Übersicht verlieren. Ebenfalls als nützlich haben sie sich im Nahkampf gegenüber Panzern erwiesen. Der Vorrat an Munition und Handgranaten ist praktisch gesehen unendlich, da fast jeder getötete Feind eine Waffe sowie Kugeln zurücklässt. Da ihr zwei Waffen gleichzeitig tragen könnt, müsst ihr euch nicht zwangsläufig auf eine Wumme festlegen. Während ihr beispielsweise auf offenem Gelände Feinde mit einem Scharfschützengewehr beharken könnt, ist die Maschinenpistole für enge Häuserschluchten geradezu prädestiniert.

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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 21 Dez 2006 @ 21:33
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