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Crazy Taxi: Review

  Nintendo GameCube 


Nach einem Abstecher in die Spielhallen, zwei Auftritten auf Segas Dreamcast und einer umgesetzten PlayStation 2-Version ist

Crazy Taxi

nun auch endlich auf dem GameCube erhältlich. Der Erfolg des verrückten Arcaderacers über diese lange Zeit ist beachtlich und sehr wahrscheinlich auf das einfache, aber dennoch innovative und lange motivierende Spielprinzip zurückzuführen. Ob die ursprüngliche Dreamcast-Fassung jedoch nur plump durch die Konvertierungs-Presse gedrückt wurde, oder ob man als leidenschaftlicher

Crazy Taxi

-Fan ein erneuter Kaufgrund in Form von aufgebesserter Grafik und zusätzlichen Modi erwarten darf, erfahrt ihr genau hier!



Ein bisschen Geschichte

Crazy Taxi war wohl neben Shenmue Sega`s erfolgreichstes Spiel auf der Dreamcast. Die Konsolenumsetzung des ursprünglichen Spielhallenautomaten ging weg wie warme Semmeln, wurde von der Fachpresse als eine "innovative Spielidee" bezeichnet und brachte so auch viele Top-Wertungen ein. Man brauchte kein gebildeter Experte zu sein, um vorauszusehen, dass da bald eine neue Version mit verbesserter Grafik und neuen Features folgen würde. Wie gesagt, so geschehen. Der zweite Teil wurde also erfolgreich veröffentlicht, jedoch neigte sich der Lebensbalken der Sega-Konsole schon langsam dem Ende zu. So entschied sich Sega zu dem mutigen Schritt, den ersten Teil von Crazy Taxi auch für die Konkurrenzkonsole, der PlayStation 2, zu veröffentlichen. Obwohl die Grafik etwas dürftig war, und im Vergleich zur Dreamcast-Version spielerisch keine Änderungen vorgenommen wurden, konnte das Spiel auch mit über einem Jahr Verspätung noch einen beachtlichen Erfolg einfahren.

Wie böse Zungen jedoch behaupten, soll sich Sega bei solchen Konvertierungen von Hitspielen auf "feindliche Konsolen" absichtlich nicht so viel Mühe geben. Wir von GBase wollen den Strick um Segas Hals zwar nicht noch enger ziehen, doch der Fall des Crazy Taxi auf der PS2 kann diese Theorie in gewisser Hinsicht schon bestätigen. Zwar macht das Taxi-Fahren auch auf Sonys Konsole unheimlich spass, doch Verbesserungen oder gar neue Features sucht man leider vergebens. Und so ist das angestaubte Original für die gute alte Dreamcast schlussendlich immer noch ein Tick besser, nicht zuletzt auch wegen der genialen Dreamcast-Steuerung. Leider macht da auch die GameCube-Fassung keine Ausnahme und so wurden gar die selben Grafikfehler und Bugs übernommen, was nach einer solch enormen Zeitspanne nicht gerade für Sega spricht! Anfangs mag dies für frischgebackene GameCube-User, welche die Konsole wahrscheinlich mit sehr hohen grafischen Ansprüchen starten, auch sicherlich sehr enttäuschend sein, doch was bei diesem Titel zählt ist das geniale Spielprinzip und in diesem Punkt - und das werdet ihr auch gleich sehen bzw. lesen - besteht auch auf dem GameCube akute Suchtgefahr!

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 10:25
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