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Dead Space Extraction: Review

  Wii 

Gegen Ende 2008 lehrte uns EA Games das Fürchten mit Dead Space. Die Schauermär im All bestach nicht nur durch gute Spielbarkeit, hübsche Grafik und grollende Soundeffekte. Vor allem die Story liess den Zockern weltweit in Einheit mit der düsteren, bedrückenden Atmosphäre das Blut in den Adern gefrieren. Zusätzlich wurden die bizarrsten Kreaturen seit Silent Hill auf die Gruselgemeinde losgelassen. Dass der Titel nicht nur grosses Potenzial in sich barg, sondern geradezu nach einer Fortsetzung schrie, konnte man sich schnell ausrechnen.


Nun wurde mit Dead Space: Extraction nicht gerade ein Sequel auf den Markt gebracht, aber eine eigene Version für die Wii entworfen. Dazu wurde das Konzept umgeändert und die Vorgeschichte zu dem Horror auf der USG Ishimura enthüllt. Fans werden nun also endlich erfahren, was genau sich auf dem Raumfrachter abgespielt hat und dem Bergungsteam der Kellion eine böse Überraschung nach der anderen bereitete. Dazu nimmt das Unheil bereits auf der Kolonie von Aegis VII seinen Lauf, der Basis der späteren Ausbreitung.

Zunächst werden die Spieler aber auf eine falsche Fährte gelockt. Man beginnt die Geschichte als Ingenieur Samuel Caldwell, der kurz vor Schichtbeginn noch mit seiner Liebsten spricht, ihr von dem gigantischen Marker berichtet, der in der Kolonie untersucht wird, und anschliessend den letzten Arbeitstag seines kurzen Lebens antritt. Bei der Extraktion des Monolithen geht nämlich etwas furchtbar schief. Während Samuel versucht, die Stromzufuhr der Station wiederherzustellen, bricht um ihn herum die Hölle los. Seine Kollegen verlieren den Verstand und versuchen in ihrer Raserei, sich gegenseitig umzubringen - eines ihrer Opfer wird am Ende des Levels Sam.

Dead Space Extraction Bild

Wer jetzt an das kürzeste Game der Videospielgeschichte denkt, liegt wiederum falsch. Es wird lediglich der Charakter gewechselt. Fortan wird als Detective McNeill weitergespielt, der zufälligerweise auf Aegis VII landet, als der Horror mit aller Macht auf die Planetenoberfläche aufschlägt. Mit seinem Team macht sich der Detective sofort an die Untersuchungen und stösst auf die abscheulichen Wesen, die Fans bereits auf Xbox 360, PC und PS3 bekämpfen mussten. Schon dort wurden sie von den spitzbeinigen Schleimkreaturen von einem Beinaheherzinfarkt zum nächsten gebracht. Die Wii-Version zeigt, dass diese Wirkung auch wunderbar mit einem Lightgun-Shooter erreicht werden kann.

Dead Space Extraction
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Martin Weber

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Martin Weber am 19 Okt 2009 @ 10:48
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