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Deadly Creatures: Review

  Wii 

Sind Computerspiele wirklich brutal? Ein Blick auf das aktuelle Werk von THQ namens Deadly Creatures gibt eine beeindruckende Antwort auf diese Frage. Denn die Brutalität des blutigen und erbarmungslosen Kampfes um das Überleben im Tierreich sucht ihresgleichen.

Die perfekte Natur?

Deadly Creatures von THQ spielt in einem ungewöhnlichen Szenario: Ihr schlüpft abwechselnd in die Rolle einer Tarantel sowie eines Skorpions und erkundet eine riesige Wüstenwelt, in der die Menschen keine unwesentliche Rolle spielen. Dabei seid ihr dem ewigen Kreislauf des Lebens unterworfen und müsst um euer nacktes Überleben kämpfen. Wer hier Gnade walten lässt, wird sich sehr schnell vor dem Game-over-Bildschirm wiederfinden. Der Krieg der Natur wird dabei beeindruckend und brutal dargestellt. Zum Einen kommt euch die eigentlich kleine Welt riesig vor, Märsche von mehreren Metern werden zum Survival-Horror-Trip. Und zum Anderen müsst ihr euch ständig gegen andere Tiere behaupten. In der Wüste leben Käfer, Spinnen, Skorpione sowie Schlangen und machen euch das Überleben schwer.

So rennt ihr durch eure Welt und versucht, nicht gefressen zu werden, sondern eher zu fressen und gleichzeitig die Menschen zu verfolgen. Zwei dieser zweibeinigen Wesen sind auf der Suche nach einem Schatz und egal, ob ihr gerade als Tarantel oder Skorpion unterwegs seid, trefft ihr immer wieder auf diese zwei Charaktere. THQ versucht damit, eine Art roten Faden durch das Spielgeschehen zu spannen, was allerdings nicht so recht funktionieren will. Ihr werdet euch schnell fragen, warum ausgerechnet Spinne und Skorpion den Menschen folgen sollten. Stattdessen wirken die Levels ohne Sinn und Verstand aneinandergeklatscht, sodass nicht wirklich der Eindruck eines stringenten Spiels entsteht.

Der frische und ungewohnte Blickwinkel wird dafür effektiv und grandios inszeniert. Der erbarmungslose Kampf um das Überleben wird ungewöhnlich direkt dargestellt und offenbart damit die Brutalität der Natur. THQ spart hier auch nicht mit Blut und Todesanimationen. Besonders starke Angriffe werden mit einer filmreifen Kameraeinstellung festgehalten, dass Dokumentarfilmer stolz sein würden. Trotz der realistischen Darstellung der Kämpfe hat Deadly Creatures allerdings eine USK-Freigabe ab 12 erhalten.

Deadly Creatures
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Patrik Nordsiek

Deadly-Creatures


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Patrik Nordsiek am 23 Mrz 2009 @ 07:23
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