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Die Sims: Review

  Nintendo GameCube 


Eines der beliebtesten PC-Spiele der vergangenen Jahre war zweifelsohne die Simulation aus dem Sim City-Macher-Haus Maxis, genannt

Die Sims

. Das Spiel erhielt von der Fachpresse durchwegs gute Bewertungen und konnte mit gelungenen Ideen und noch nie gesehenen Features überzeugen. Doch Simulationen auf eine Konsole zu portieren ist schwer und selten überzeugend genug gelungen - bei

Die Sims

soll sich dies ändern.



Die wichtigsten Neuerungen in Kürze

Dass Die Sims nicht einfach Eins zu Eins vom PC portiert wurden, merkt man ziemlich schnell. Während beim Original die isometrische Perspektive fest war, hat man die Welt der Sims für die Konsolen komplett in 3D umgewandelt. Dies gibt dem Spiel doch einen frischen Look, und dürfte es auch für Besitzer der PC-Version interessant machen. Die freischwebende Kameraperspektive ist wirklich eine grosse Bereicherung für den Titel, und macht das Spielerlebnis um einiges dynamischer und interessanter. Die zweite grosse Innovation ist ein Modus, in dem man ein Leben von A bis Z nachspielt. Hier muss man in verschiedenen Abschnitten, sozusagen Missionen, Ziele erfüllen, um weiterzukommen. Weiter hinzugekommen sind verschiedene Zweispieler Modi. Man darf sich in einigen Minigames vergnügen, oder ein ganzes Endlosspiel per Splitscreen bestreiten. Eine mehr als willkommene Neuerung!

Die Sims?

Die meisten Spieler werden schon wissen, um was es bei den Sims geht. Kurz gesagt ist der Titel eine Lebenssimulation. Man erschafft einen Charakter oder eine Familie, baut sich ein Haus und versucht, möglichst glücklich und erfolgreich zu werden. Während dieses Spielprinzip sicher nicht jedermanns Sache ist, spricht der Erfolg der Sims doch für sich. Unzählige sind schon dem suchtgefährdenden Gameplay verfallen und haben der PC-Version der Sims zu riesiger Berühmtheit verholfen. Man steuert jede einzelne Aktion seines Sims, dies reicht vom Toilettengang über das Bestellen einer Pizza bis zum Schlafengehen. Grundsätzlich haben alle Tätigkeiten das einfache Ziel, die verschiedenen Bedürfnisse seines Sims zu befriedigen und im grünen Bereich zu halten. Zuwenig Spass? Dann aber schnell einen Flipperkasten oder ein Klavier gekauft! Letzteres steigert auch noch die Kreativität des Sims, eine der Fähigkeiten, die für Erfolg im Beruf trainiert werden sollten. Zuwenig Hygiene und Komfort? Hier empfiehlt sich ein Sprudelbad (dies Steigert neben Komfort und Hygiene sogar noch den Spass), welches aber zunächst für teures Geld erworben werden muss. Dieses Geld, das man so dringend für die Verbesserung des Eigenheims braucht, muss man hart verdienen. Man sollte also für seinen Sim so schnell wie möglich einen Job suchen, damit dieser etwas Geld nach Hause bringt. Alle Möglichkeiten und Aspekte des Spiels zu erläutern würde den Rahmen sprengen - ein interessanter Teil ist auch das selbstständige Entdecken dieses Mikrokosmos. Das Gameplay ist aber auf jeden Fall sehr durchdacht, suchtgefährdend und einmal etwas erfrischend anderes.

Die Sims
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 10:34
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