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Disney Micky Epic: Review

  Wii 

Was hat zwei riesige Ohren und eine piepsige Stimme? Richtig: Dolly Buster! Um die geht es hier allerdings nicht, sondern um die allseits beliebte Micky Maus! Die Zeichentrickfigur aus Walt Disneys Feder hat schon lange kein grosses Abenteuer auf dem heimischen Bildschirm mehr bestritten, womit jetzt allerdings Schluss ist! Kann Micky Epic überzeugen?

Meine Damen und Herren: Warren Spector!

Micky Epic muss einfach gut werden. Anders kann man die Erwartungshaltung gegenüber dem ersten Auftritt der Maus als Protagonist eines Videospiels seit zig Jahren nicht beschreiben. Und diese Erwartungshaltung ist vor allem einer Person geschuldet: Warren Spector. Spector ist verantwortlich für einige der genialsten und spannendsten Spiele der Videospielgeschichte. Angefangen hat seine Karriere bei Origin, wo er unter anderem an Wing Commander und an Ultima VI arbeitete. Bei diesen Projekten blieb Spector allerdings eher im Hintergrund. Sein Stern begann erst mit der Ultima Underworld-Serie aufzugehen. Viel wichtiger und bekannter sind Thief und Deus Ex. Spätestens mit dem 1994 erschienenen System Shock setzte sich Warren Spector aber ein Denkmal.

Und genau jener Herr wurde nun von Disney beauftragt, der Maus ein Spiel auf den Leib zu schneidern, welches alle Erwartungen sprengen soll. Micky Epic ist jenes Spiel und schafft es leider nur teilweise, so genial zu sein, wie der Hype es verspricht.



Der magische Pinsel

Die Geschichte wird intelligent initiiert. Als Micky eines Tages durch einen Spiegel eine fremde Dimension entdeckt, richtet er tollpatschigerweise ein heilloses Durcheinander an. Ein magischer Pinsel, der Dinge zum Leben erwecken kann, und der magische Verdünner, der eben jenes Leben wieder entzieht, werden dabei zum Spielzeug für die neugierige Maus. Eine am Reissbrett entworfene Welt, die den Disney-Parks nicht unähnlich sieht, wird so von Chaos heimgesucht. Erschrocken von seinem Werk, flüchtet Micky durch den Spiegel wieder in seine heile Welt und wiegt sich dort jahrelang in Sicherheit. Die trügerische Ruhe findet allerdings ein jähes Ende, als ein dunkles Tintenmonster in Mickys Haus einbricht und den Zeichentrickhelden einfach in die vor Jahren verwüstete Welt zieht. Dort angekommen sieht Micky, was er angerichtet hat. Die einst so schöne Toon-Welt bricht nach und nach in sich zusammen und wird von Dunkelheit umhüllt. Micky fasst den Entschluss, der Welt zu helfen, und bewaffnet sich mit Pinsel und Verdünner.

Disney Micky Epic
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Patrik Nordsiek


Disney-Micky-Epic


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Patrik Nordsiek am 13 Dez 2010 @ 18:22
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