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Donkey Kong - Jet Race: Review

  Wii 

Wenn es um Fun-Racer geht, kommt man an einem Titel nicht vorbei. Mario Kart nennt sich der König des Genres. Von Zeit zu Zeit versuchen Entwickler mit einer neuen Franchise ein ähnlich gutes Party-Rennspiel zu entwickeln, scheitern dabei aber meist kläglich. Umso erstaunlicher ist es, dass auch Schöpfer Nintendo nicht davor halt macht. Aber auch hier muss man feststellen, die Japaner können eines ihrer stärksten Pferde im Stall auch selbst nicht übertreffen.

Etwas Geschichte

1997 erschien zwar das grossartige Diddy Kong Racing, entwickelt wurde dieses Spiel aber von Rare. Der Titel ist dann auch betreffend Qualität und Innovation eine echte Ausnahme. Grund genug, das Spiel mit einem kräftigen Update auf dem Nintendo DS neu zu veröffentlichen. Wenn es um die Präsenz von Donkey Kong auf dem GameCube geht, so erinnern sich die Fans nicht unbedingt gerne an diese Zeit zurück. Was Rare auf dem SNES mit Donkey Kong Country begann und auf dem Nintendo 64 mit Donkey Kong 64 erfolgreich fortsetzen konnte, sind Perlen der Videospielgeschichte und ehemalige Verkaufsschlager. Dann kam Microsoft, riss sich Rare unter den Nagel und bei Nintendo entstand ein kleines, aber schwerwiegendes Loch in der Entwicklerabteilung. Für den GameCube erschien schlussendlich auch kein echtes Jump 'n' Run.

Gross waren zwar die Jubelschreie, als ein Spiel mit Donkey Kong angekündigt wurde, gross aber auch die Enttäuschung, als sich herausstellte, dass es sich nur um ein Musikspiel handeln würde. Donkey Konga, dem ein Spezial-Controller in der Form zweier Kongas beilag, hat bei uns aber doch erfreulicherweise einen zweiten Teil, in Japan sogar einen dritten hervorgebracht. Mit der Gefahr, sich im Dschungel der Analyse von Verkaufspolitik und den langfristigen Zielen von Nintendo zu verlieren, sei hier nur kurz auf die wichtige Bedeutung dieser Kongas hingewiesen. Was als Musik-Rhythmus-Spiel begann, hat Nintendo später zu Donkey Kong Jungle Beat ausgebaut. Ein Jump 'n' Run - doch noch - bei dem der Spieler aber zum Bewegen des Affen auf den Kongas trommelt. Ein gelungenes Experiment zum Finden alternativer Steuerungsmethoden.

Und hier kann man nun auch wieder den Link zu Donkey Kong: Jet Race machen. Geplant war der Titel nämlich noch für den GameCube, und als Controller sollten wieder die Kongas zum Einsatz kommen. Wer sich die Bilder der Fortbewegungsmittel der Charaktere anschaut, kann die Kongas auch noch unschwer als Raketenantrieb erkennen. Nun erscheint das Spiel aber für die Wii-Konsole und die Kongas wurden ganz einfach durch Nunchuck und Wiimote ersetzt - wenn das nur gut geht.

Donkey Kong - Jet Race
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Severin Auer

Donkey-Kong---Jet-Race


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Severin Auer am 29 Feb 2008 @ 14:40
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