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Donkey Konga: Review

  Nintendo GameCube 


Dong-Klong-Klatsch-Dong-Klong. Ein seltsames Geräusch lässt mich unkonzentriert zum Fenster blicken. Entnervt versuche ich mich wieder der morgendlichen Zeitung zu widmen, die mir ein Mindestmass an Informationen mit in den Tag geben wird. Dong-Klong! Da, schon wieder! Das Geräusch wird langsam aber sicher lauter. Wieder versuche ich mich in meine Lektüre zu vertiefen, als das dumpfe Trommeln (als das ich es mittlerweile identifiziert habe) plötzlich und unerwartet in einen Trommelwirbel umschlägt. Jetzt wird es mir aber zu bunt! Schon fast ein bisschen wütend spring ich auf und öffne in aller Eile das Fenster, um sogleich für Ruhe zu sorgen. Doch ziemlich schnell zeichnet sich auf meinen Lippen ein Grinsen ab, welches immer breiter wird und sich schliesslich zu einem Lachen formt. Der Postbote schlendert fröhlich, trommelnd auf zwei Kongas, zum Hauseingang und drückt sogleich auf die Türklingel. Es ist soweit, Donkey Konga ist endlich auch bei mir angekommen. Ich geb dem Postboten eine Banane und bringe das Musikinstrument zum Fernseher.



Kongas

In Donkey Konga steuert ihr das Spielgeschehen mit den mitgelieferten Kongas. Ausgepackt, zeigt sich das Musikinstrument in einer stattlichen Grösse, von knapp 30x14x14 Zentimeter. Die Aussenseite besteht aus hartem stabilem Plastik, während der Überzug aus einem weichen elastischen Gummi besteht. Befühlt man die Oberseite, spürt man darunter eine Taste und begreift sofort wie das Trommelprinzip umgesetzt wurde. An der Vorderseite befindet sich eine Start-Taste. Mehr als diesen offen sichtbaren Knopf werdet ihr aber nicht finden. In der Mitte befindet sich ein Mikrophon, welches euer Klatschen auch als solches erkennen wird. Auf der Unterseite verläuft das Anschlusskabel zur Konsole. Die Länge ist gut gewählt, so dass ihr euch nicht direkt vor den Bildschirm setzen müsst. Aber eine Wanderung mit angeschlossenen Kongas liegt halt doch nicht drin. Wer allerdings denkt, er könne auch ohne Gamecube schöne Trommelklänge erzeugen, muss enttäuscht werden. Die Kongas haben das Aussehen und die Robustheit von echten Kongas, doch bleiben sie unangeschlossen stumm.

Spielprinzip

Zuerst entscheidet ihr euch für einen Song, den ihr nachtrommeln wollt und sogleich darauf geht`s auch schon los. Von rechts nach links wandern farbige Punkte über den Bildschirm. Ein gelber Punkt steht für das linke Konga, während ein roter Punkt für das Rechte steht. Kommt ein rosaroter Punkt bedeutet dies, dass ihr auf beide gleichzeitig hauen sollt. Natürlich kann es auch sein, dass ihr mal einen Trommelwirbel ausführen müsst. Als weitere Abwechslung kommt das Klatschen hinzu. Angezeigt durch einen Kreis mit Zacken.

Rhythmisch müsst ihr natürlich einigermassen im Takt des Liedes sein. Am linken Bildrand wird euch einen Zielring angezeigt. Passieren die Punkte diesen Ort, so solltet ihr genau dann euren Einsatz geben. Je genauer ihr trefft, desto besser ist euer Timing, das mit "Prima", "O.K.", "Knapp" und "Daneben" angegeben wird. Spielt ihr gut im Takt mit, wird rechts oben am Bildschirmrand eine Leiste gefüllt. Erreicht ihr dadurch eine bestimmte Stelle, habt ihr das Lied gemeistert und dürft die gesammelten Münzen, die es vor allem für Trommelwirbel gibt, behalten. Schafft ihr es nicht, müsst ihr es noch einmal probieren.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 10:42
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