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Dragon Blade - Wrath of Fire: Review

  Wii 

Dragon Blade ist eines jener Spiele, die exklusiv für die Wii entwickelt wurden. Das Genre des Fantasy-Adventures hat auf Nintendos neuester Konsole, abgesehen vom Zelda-Spiel, noch nicht so richtig Fuss gefasst. Mit diesem Spiel soll sich dies nun ändern. In einem mittelalterlichen Fantasie-Land ist das Szenario angesiedelt, während man mit der Wiimote die Schwerthiebe des Protagonisten auf den Bildschirm überträgt.

Die Geschichte hinter Dragon Blade ist so banal, dass man nach wenigen Minuten schon wieder vergessen hat, warum man eigentlich unterwegs ist und wohin es einen treibt. Kurz zusammengefasst geht es um den Drachen Valthorian, der friedlich unter den Menschen lebt. Eines Tages tauchen seine bösen Geschwister auf und überreden ein paar Herrscher, Valthorian in kleine Stücke zu hacken. Die gute Seele des Drachens sammelt sich daraufhin in einem Schwert, das vom Bauernjungen Dal gefunden wird. Im Verlauf des Abenteuers kämpft man sich anschliessend durch düstere Ruinen, die von üblen Monstern bevölkert werden. Spinnen, Fledermäuse, Minotauren oder Echsen versperren dem jungen Helden den Weg. Am Ende eines jeden Levels erwartet ihn ein übel gelaunter Boss, vornehmlich in der Form eines Drachen.

Inhaltlich hat das Spiel leider nicht mehr zu bieten. Die Geschichte wird in der Folge nicht vertieft oder ausgearbeitet, sie liefert lediglich das Grundgerüst für das Spiel. Interaktionen mit anderen Charakteren, sei es Mensch oder Fabelwesen, darf man ebenfalls nicht erwarten. Also bewegt man sich ohne echte Motivation auf jene Markierung zu, die auf einer kleinen Minikarte das Level-Ende anzeigt. Unzählige Monster stellen sich einem in den Weg, denen man zu Beginn noch allen den Garaus macht. Mit der Zeit wird das aber ziemlich langweilig und man versucht den Gegnern möglichst aus dem Weg zu gehen. Den Entwicklern scheint dieses Problem bewusst gewesen zu sein. Von Zeit zu Zeit wird der Spieler nämlich in einen magisch abgegrenzten Raum eingeschlossen, den er erst wieder verlassen kann, wenn er alle darin befindlichen Feinde besiegt hat.

Als Waffe dient dem Hauptcharakter ein Schwert, das vom Spieler mit der Wiimote gesteuert wird. Das Prinzip klingt vielversprechend und wirkt in seiner Umsetzung gelungen, wenn auch etwas träge, wie sich herausstellen wird. Als virtueller Schwertschlag nach links, rechts, oben oder unten wird die Wiimote durch die Luft geschwungen und Dal erkennt die Bewegungen sauber und führt sie auf dem Bildschirm aus. Macht man mehrere Hiebe hintereinander, so werden diese in Combos uminterpretiert. Das Schwert wird also nicht wie der Baseball-Schläger in Wii Sports in Echtzeit bewegt, das Kampfsystem gleicht eher demjenigen von Zelda. Nur - hier hat Dragon Blade dem Vorzeige-Titel die Nase sogar voraus - der Spieler entscheidet selbst, wie der Schlag aussehen soll. Leider ist das System nun eben etwas träge ausgefallen. Bei zehn Gegnern aufwärts, die sich über unseren Hauptcharakter hermachen, wirkt der Bauernjunge hoffnungslos überfordert. Was folgt, ist schlussendlich ein wildes Gefuchtel, weil der Charakter einfach zu langsam reagiert. Man kann zwar einzelne Gegner anvisieren und sich gezielt um einen Feind kümmern, doch wenn von allen Seiten weitere hinzu strömen, nützt dies auch nichts mehr.

Dragon Blade - Wrath of Fire
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Severin Auer


Dragon-Blade---Wrath-of-Fire


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Severin Auer am 21 Mrz 2008 @ 01:40
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