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Eternal Darkness: Review

  Nintendo GameCube 


"Deep Into that darkness peering long I stood there, wondering, fearing, doubting!" Mit diesem mysteriösen Zitat von Edgar Allan Poe wird der Spieler von

Eternal Darkness: Sanity´s Requiem

sicherlich auf eine ungewohnte Art und Weise Willkommen geheissen. Doch zutreffend ist es eben schon, denn die Stichworte Dunkelheit, Furcht und Zweifel werden euch bestimmt das ganze Spiel durch verfolgen! Verdunkelt also schon mal eure Zimmer und lest dann selbst, ob der interaktive Psychothriller aus den Silicon Knights-Studios tatsächlich so bahnbrechend ist.



Dies und das

In den vergangenen Monaten wurde Eternal Darkness des öfteren mit der Resident Evil-Reihe verglichen. Das Resident Evil Remake für den GameCube führt derzeit ja auch unumstritten die Charts der Horror-Adventures an und Eternal Darkness macht sich gut daran, Chris Redfield und Jill Valentine vom Thron zu schmeissen. Doch sind die Spiele überhaupt zu vergleichen? Um soviel vielleicht schon vorweg zu nehmen: Auch wenn es einige Parallelen zwischen den beiden Spielen gibt, sind es zwei völlig verschiedene Titel. Ist Capcoms Spiel doch mehr was für Actionliebhaber und Grafikfanatiker, so spricht für das Silicon Knights-Produkt doch eher die packende Story und das noch nie gesehene Gameplay. Trotzdem werden wir es uns natürlich nicht nehmen, um in den nachfolgenden Zeilen ein paar Vergleiche zwischen den beiden Grusel-Adventures zu ziehen.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmals explizit darauf hinweisen, dass in diesem Review so einiges gespoilt wird. Zwar enthält die Story von Eternal Darkness keine so krasse Wendungen wie jene von MGS2, doch etwas an Spielspass geht durch zu viel Wissen immer verloren...

Die perfekte Verwirrung!

Gleich nach Spielstart wird die anfängliche Geschichte mit einer kleinen Zwischensequenz erzählt. In der Haut von Alexandra Roivas erwacht ihr also urplötzlich aus einem mysteriösen Traum, wo ihr euch noch gegen Zombies behaupten musstet. Im Halbschlaf und völlig nassgeschwitzt macht ihr euch anschliessend auf die Suche nach dem Grund eures plötzlichen Erwachens. Schon bald merkt ihr, dass euer Telefon klingelt. Ihr nehmt den Hörer ab � auf der anderen Seite meldet sich ein ruhig klingender Polizeibeamter. Als hätte euer übler Traum etwas deuten sollen, teilt er euch kurz und schmerzlos mit, dass eurem Grossvater Dr. Edward Roivas etwas furchtbares zugestossen sei. Bevor der Hüter des Gesetzes jedoch überhaupt genauere Angaben machen konnte, beendete unsere Studentin das Gespräch und macht sich auf den Weg zum Tatort in Rhode Island USA.

Dort angekommen findet sie ein Bild des Schreckens vor. Ihr Grossvater bzw. das was noch von ihm übrig blieb liegt regungslos in seiner eigenen Blutlache und der selben Position, in welcher er wahrscheinlich auch seine letzten Minuten verbrachte. Da Alex zudem die einzige Angehörige des Verstorbenen ist, und für eine DNA-Analyse zu wenig Körperteile vorhanden sind, muss sie ihren Grossvater nun auch noch selbst identifizieren. Schweren Herzens wagt sie einen Blick auf die Überreste ihres Allerliebsten. Sie erträgt den grausamen Anblick jedoch nicht länger und fordert die Polizei auf, den Täter so schnell wie möglich zur Rechenschaft zu ziehen. Doch diesen fehlt jeglicher Anhaltspunkt: Den nebst der Wohnung, die keinen Kratzer abbekam, gab es auch keine Zeugen. So beschliesst sie sich kurzerhand, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Eternal Darkness
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 12:22
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