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Family Party: Review

  Wii 

Familienspiele sind in aller Munde. Zumindest auf Nintendos Wii scheinen die Spielesammlungen für gesellige Runden vor dem Fernseher kein Ende nehmen zu wollen. Zugegeben, hin und wieder gesellen sich ganz brauchbare Titel unter die Massenware der Minispiel-Spiele. Der Familien-Spieleabend von Electronic Arts oder Bandais an ein Fitnessstudio erinnernder Family Trainer waren ja nun keine völligen Totalausfälle. Jetzt kommt aus dem Hause Tamsoft ein wieder einmal augenscheinlich japanisiertes Spielchen, dass auf den Titel Family Party: 30 Great Games hört. Warum das Spiel prinzipiell hätte gut werden können, jedoch weit am Ziel vorbei gerauscht ist, klärt unser familientauglicher Test.

Castle oder Kentern!

Erinnert sich noch jemand an die kaum erfolgreiche Sommer-Gameshow von RTL, die auf den Namen Entern oder Kentern hörte? Nein? Nicht so wichtig, das japanische Vorbild Takeshi's Castle sollte nämlich den meisten ein Begriff sein. Darin wurden hunderte von todesmutigen Kandidaten über einen irren Parcours aus unzähligen Sport- oder Geschicklichkeitsaufgaben gejagt. Wer durchkam, konnte einen eher symbolischen Preis gewinnen, wer versagte, machte sich meist sehr zur Schadenfreude der Zuschauer nass oder dreckig.

Und ein wenig erinnerten wir uns an eben jenes japanisches Fernsehjuwel aus den späten Achtzigern zurück, als wir Family Party das erste Mal spielten. Immerhin scheinen einige der enthaltenen Spiele nahezu eins zu eins aus dem international berühmten TV-Vorbild entsprungen zu sein. So müsst ihr auf einem Stapel japanischer Sitzkissen während eines Erdbebens die Balance halten, über eine Hängebrücke balancieren, während ihr mit Bällen beschossen werdet oder in hohem Tempo über ein Wasserbecken mit mehreren kleinen Inseln sprinten. Dem TV-Junkie unter euch Lesern dürfte das flüchtig bekannt vorkommen.

Als da wäre...

Wem das nicht ausreicht, der darf sich auch anderweitig sportlich betätigen. Ihr dürft euch vor ein Fussball-Tor stellen und Bälle halten, euch im Wettsägen beweisen oder um die Wette eine Stange hochklettern. Für die intellektuellen oder weniger sportlichen Mitspieler gibt es auch eine Memory-Variante und diverse Spiele, die an den heissen Draht aus der 100.000 Mark-Show erinnern. In den insgesamt 30 durchaus abwechslungsreichen Minispielen treten grundsätzlich vier Spieler gegeneinander an, die eine Familie darstellen sollen. Das ist immer so, auch wenn ihr nur alleine oder zu zweit vor dem Bildschirm spielt. Die CPU füllt das Teilnehmerfeld in diesen Fällen auf. Zu bemerken ist hierbei, dass ihr alle Disziplinen im Splitscreen-Modus zu sehen bekommt, auch wenn einer oder mehrere Gegner von der CPU übernommen werden. Das stört hin und wieder ein wenig das Gesamtbild.

Family Party
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Tobias Kuehnlein


Quelle-Bilder-http--www.jeuxvideo.com
Quelle Bilder: http://www.jeuxvideo.com

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Tobias Kuehnlein am 29 Jan 2009 @ 01:24
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