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Family Ski: Review

  Wii 

Mitten im Sommer Skifahren? In den arabischen Emiraten überhaupt kein Problem. Wer sich dieser Energieverschwendung verweigern möchte, kriegt mit Family Ski eine echte Alternative geboten, bei der die eigenen Skischuhe sogar im Schrank gelassen werden können.

Family Ski ist nicht ein Wintersportrennspiel, wie man es vielleicht erwarten könnte. Es wird vielmehr ein freies Fahrvergnügen auf dem Happy Ski Resort geboten. Zu diesem Komplex gehören 13 Strecken, die alle ihre besonderen Tücken aufweisen. Natürlich gibt es eine Skischule und breite Anfängerpisten, aber wenn die ersten Bäume auftauchen, müssen sich auch Fortgeschrittene konzentrieren. Die Strecken sind mit steilen Hängen, eisbedeckten Flächen und Neuschnee insgesamt sehr abwechslungsreich sowie einigermassen realitätsnah ausgefallen. Für besonders geübte Fahrer ist sogar eine Buckelpiste vorhanden, und eine mit Schanzen.

Gestartet wird der Hauptmodus aber nicht durch ein Menü, wie dies normalerweise der Fall wäre. Der Spieler muss zwar Freies Spiel wählen, man wechselt damit aber nicht zu einer Strecke, sondern einfach ins Skigebiet. Dort angekommen warten drei Skilifte, die den Spieler höher auf den Berg bringen. Weiter oben darf man erneut Skilifte besteigen und bis zur Spitze hochfahren, um dort die grosse Abfahrt zu wagen. Man könnte also stundenlang einfach frei und unabhängig über die Pisten düsen und den Kurzschwung üben, auf die Dauer wäre dies aber sicher etwas langweilig.

Darum sind auf der Strecke zahlreiche andere SkifahrerInnen unterwegs, die mit einer Sprechblase über dem Kopf signalisieren, dass sie eine Aufgabe für den Spieler haben. Spricht man sie an, fordern sie einen zu einem Rennen heraus, suchen Hilfe für Bergungsmissionen oder bieten sich einfach an, ein Foto von euch zu machen. Teilnehmen kann man auch an einer Schnitzeljagd, bei der man verschlüsselte Hinweise bekommt und zum Teil abseits der Pisten einen Posten finden muss.

Die Steuerung ist wunderbar einfach und intuitiv ausgefallen. In einem ausführlichen Tutorial werden die wichtigsten Manöver erklärt. Der Nunchuck und die Wiimote simulieren die Skistöcke, mit denen man durch Neigen über die Strecken steuert. Durch Drücken des C-Knopfes kann man in den Schneepflug wechseln, falls man langsam ein Ziel anfahren muss. Gebremst wird mit dem analogen Joystick, der dafür nach hinten gezogen wird. Damit man aus dem Stand heraus Geschwindigkeit aufbauen kann, was zum Beispiel bei einem flachen Teilstück nützlich wäre, werden die Controller wie beim Langlauf auf- und abbewegt. Und wenn die Strecke einmal wenig Hindernisse hat, kann man die Skier richtig laufen lassen, indem man Nunchuck und Wiimote nach innen dreht. Dabei klemmt man diese fast automatisch wie die Skistöcke in die Achselhöhlen und geht sogar in die Hocke. Wer das Balance Board aus Wii Fit sein Eigen nennt, kann dieses zum Links- und Rechtssteuern einsetzen. Eine Geschwindigkeitskontrolle ist in Family Ski durch das Brett, wie in den Minispielen in Wii Fit, aber nicht möglich.

Family Ski
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Severin Auer

Family-Ski


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Severin Auer am 25 Jul 2008 @ 00:37
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