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Family Trainer: Review

  Wii 

Wenn man sich um einen Job als Spieletester bewirbt, dann tut man das, bewusst oder unbewusst, auch deswegen, weil man weiss, dass es sich um eine Tätigkeit handelt, die vorwiegend im Sitzen ausgeübt wird. Das ist das Schöne an diesem Beruf, man beansprucht bestenfalls Finger und Gehirn. Doch spätestens seit dem Erscheinen der Wii-Konsole hat sich das geändert. Nun stehen wir boxend oder bowlend vor dem Fernseher, schneiden mit digitalen Skalpellen Patienten auf oder schwingen den Golfschläger. Das kann schweisstreibend sein und hat mit den eingangs genannten Vorzügen dieser Tätigkeit nicht mehr viel zu tun. Jetzt aber kommt Bandai und schiesst den Vogel ab, denn Family Trainer ist mehr als nur eine kleine Lockerungsübung vom Gamepad-Alltag. Family Trainer ist das ultimative Mörder-Workout!

Auf die Matte mit dir!

Fangen wir vorne an. Family Trainer kommt in einem für ein Videospiel ungewöhnlich grossem Karton daher. Warum? Nun, ausser dem Spiel an sich enthält der Karton das bevorzugte Eingabegerät für das Spiel: Eine grosse Matte, wie sie aus einem Tanzspiel stammen könnte. Also falten wir jene Matte erst einmal auseinander, legen sie flach auf den nach Möglichkeit durch einen Teppich gepolsterten Boden und treten mit unseren nackten Füssen drauf.

Richtig, Socken aus! Die Begründung ist simpel. Mit Socken kann das Spiel auf der Kunststoff-Matte zu einer recht rutschigen Angelegenheit werden. Das sorgte auch in unserem Test beinahe für eine ernste Verletzung, als unser Tester bei einer Sprungübung wegrutschte und stürzte. Ja, das war ausnahmsweise kein Witz. Insofern ist die aufgedruckte Empfehlung, man solle zur Sicherheit doch ein paar Kissen um die Spielfläche herum legen, durchaus ernst zu nehmen.

Angeschlossen wird die Matte an einen der vier GameCube-Ports auf der Oberseite der Wii. In Reichweite sollten ausserdem Wiimote und Nunchuk liegen, da die hin und wieder benötigt werden. Und dann kann das Training auch schon losgehen.

Spielerischer Kalorien-Tod

Auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lässt, ist Family Trainer kein klassisches Sport- oder Fitness-Spiel wie beispielsweise Wii Fit. Hier liegt der Wert eher auf dem Spielspass und man behandelt den sportlichen Effekt dabei vielmehr als nette Begleiterscheinung. Hauptbestandteil des Family Trainers sind 16 Minispiele in allen erdenklichen Variationen und Schwierigkeitsgraden, die ganz unterschiedliche Anforderungen an den oder die Spieler auf der Matte stellen. Diese 16 Spiele könnt ihr entweder einzeln anwählen und trainieren oder ihr entscheidet euch für eines der vorgegebenen Trainingsprogramme, in dem die Entwickler verschiedene Disziplinen aneinander reihen, um eurem Körper ein ausgewogenes Training zu verpassen.

Zuletzt gibt es auch noch die so genannten Kurse, in denen ebenfalls mehrere Disziplinen, allerdings weniger als in den Trainingsprogrammen, aufeinander folgen. Nur durch diese Kurse schaltet ihr nach und nach alle Spiele frei.

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Tobias Kuehnlein


Family-Trainer


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Tobias Kuehnlein am 05 Nov 2008 @ 00:24
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