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Far Cry - Vengeance: Review

  Wii 

Far Cry gehört zu den wohl bekanntesten Ego-Shootern für den PC. Kein Wunder, schliesslich hat der Titel auch einen Award nach dem anderen abgeräumt. Mit Far Cry Instincts: Evolution und Far Cry Instincts: Predator sind mittlerweile auch Ableger für Microsofts Next-Generation-Konsolen erschienen, welche die Spieler ebenfalls zu überzeugen vermochten. Nun wurde auch eine Wii-Version mit dem Beinamen Vengeance veröffentlicht. Ob diese an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen kann, verraten wir euch in unserem Review.

In Far Cry: Vengeance schlüpft ihr in die Rolle von Jack Carver, den Fans der Serie bestens kennen dürften. Mit diesem seid ihr wiederum auf einer tropischen Insel unterwegs, wo ihr es erneut mit gefährlichen Rebellen zu tun bekommt. Dabei wollte Jack doch nur die Reporterin Valerie Cortez zur Insel Cabutu begleiten. Mehr gibt es zur Story eigentlich nicht zu sagen, da diese leider ziemlich mager ausgefallen ist. Genauso wie die Zwischensequenzen, welche aussehen, als ob sie von einem Amateur-Filmer aufgenommen worden wären, worunter die Atmosphäre doch ziemlich stark leidet.

Red Steel lässt grüssen

Rein vom Spielprinzip her ist Far Cry: Vengeance ein geradliniger Ego-Shooter, bei dem nicht Kopfarbeit, sondern in erster Linie gutes Reaktionsvermögen gefragt ist. Ähnlich wie bei den Vorgängern also, nur wurde die Steuerung natürlich dem Wii-Remote angepasst. Wie bei Red Steel bewegt ihr euch mit dem Analog-Stick fort, während die Fernbedienung zum Zielen verwendet wird. Springen könnt ihr, indem ihr den Nunchuk-Controller schüttelt, was doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Ein weitaus grösseres Ärgernis ist jedoch die Kamera, welche viel zu langsam reagiert. Ohne entsprechendes Feintuning ist vernünftiges Spielen jedenfalls so gut wie unmöglich.

Ganz schön unfair

Doch nicht nur die Steuerung, sondern auch die Intelligenz der Gegner lässt leider doch einiges zu wünschen übrig. Auch mit deren Gehör scheint irgendwas nicht so recht in Ordnung zu sein. Denn schiesst ihr beispielsweise auf einen Feind, bekommen das seine Kameraden, die nur wenige Meter von ihm entfernt stehen, meist überhaupt nicht mit. Oft werden diese noch nicht einmal durch ohrenbetäubende Explosionen alarmiert. Weitaus ärgerlicher ist jedoch, dass die Gegner nach einer gewissen Zeit respawnen, was ziemlich frustrierend ist. Denn wenn einem die Gegner völlig unerwartet in den Rücken fallen, hat man oft keine Chance. Dann bleibt euch jeweils nichts anderes übrig, als den letzten Checkpoint zu laden, der aufgrund des unfairen Speichersystems schon mal ziemlich weit zurückliegen kann.

Far Cry - Vengeance
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Tim Richter

Far-Cry---Vengeance


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Tim Richter am 16 Jan 2007 @ 00:09
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