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Final Fantasy Fables - Chocobo's Dungeon: Review

  Wii 

Mit Opoona konnte Nintendos Wii endlich auch im Rollenspiel-Genre punkten. Dennoch sieht die Ausbeute für Verfechter der Spielart nicht gerade rosig aus. Doch pünktlich zur Weihnachtszeit veröffentlicht Square Enix "Final Fantasy Fables: Chocobo's Dungeon". Und alles ist wie früher. Na ja, fast.

Die gute alte Zeit

Ne, was war das schön damals. Als Final Fantasy VII frisch für die PlayStation veröffentlicht wurde, wurde ein wahrhaftiger Hype losgetreten. Zwar waren schon die Vorgänger unglaublich erfolgreich und auch gut, doch erst der siebte Teil löste auch hier in Europa eine kleine Manie aus. Noch immer wird das Abenteuer rund um Sephiroth und Cloud als bester Teil der Serie angesehen. Auch die beiden Nachfolger konnten ohne Einschränkungen überzeugen. Doch mit der Umstellung auf die PlayStation 2 konnten einige Fans nicht leben. Final Fantasy X liess einige Kritiker zurück.

Final Fantasy Fables: Chocobo's Dungeon orientiert sich bewusst an der PlayStation-Saga und ähnelt stilistisch am meisten dem neunten Teil. So geht ihr wieder einmal mit grossäugigen und eigenwillig frisierten Charakteren in ein Abenteuer. Doch anstatt eine gesamte Gruppe zu steuern, könnt ihr hier nur den Protagonisten steuern: Chocobo. Das kleine, güldene und gefederte Tier müsst ihr durch Lostime, eine längst vergessene Stadt, steuern. Hier scheinen alle Menschen ihre Erinnerungen zu verlieren, sobald der grosse Glockenturm im Stadtzentrum erklingt.

Ursprünglich auf Schatzsuche, werden Chocobo und sein Freund Cid auf mysteriöse Art und Weise in das Dorf teleportiert. Da Lostime scheinbar auch der einzige Weg zurück ist, müssen die beiden Freunde den Menschen helfen, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen. Hilfe bekommen sie durch Raffaello, einem rapide alternden Baby, welches aus dem Himmel fiel und die Fähigkeit hat, Gedanken zu visualisieren.

Kopfsache!

Hat Raffaello erst mal einen Gedankenspalt geöffnet, kann Chocobo in die Erinnerungen der Menschen eintauchen und somit helfen. Die Erinnerungen bilden dabei einen Dungeon, den der gefiederte Held durchstehen muss, um die Lücken der Gedanken zu schliessen. Ihr steuert den Protagonisten dabei per Wiimote oder Classic-Controller. Im Gegensatz zu den früheren Final Fantasy-Teilen, wird der gesamte Dungeon rundenbasiert simuliert. So verbraucht jede Bewegung und Aktion von Chocobo eine Runde. Damit ihr dies besser berechnen könnt, wurde die Umgebung in quadratische Zonen eingeteilt. Pro Spielzug können die Figuren dementsprechend ein Feld weit gehen.

Das klingt weniger spektakulär, als es letztendlich ist. Da in den Dungeons immer genügend los ist, müsst ihr meist gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpfen und so eure Züge klug berechnen. Durch die immer wieder neu gewürfelten Levels werden auch erneute Ausflüge in die Gedanken abwechslungsreich und herausfordernd. Manchmal ist allerdings die Respawn-Rate etwas unfair. Wenn ihr einen Kampf mehr schlecht als recht bestritten habt, ist es ärgerlich, wenn hinter der nächsten, eigentlich bekannten Ecke bereits wieder ein starkes Monster wartet. Auch immer wieder ausgelöste Fallen machen euch das Leben schwer.

Final Fantasy Fables - Chocobo's Dungeon
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Patrik Nordsiek


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Auf Stellas Hof findet ihr Unterschlupf

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Kämpfe gegen Bossgegner sind meist recht spektakulär

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Die Dungeons haben stets mehr als nur drei Ebenen

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In diesen Dungeons sind die Erinnerungen versteckt

Patrik Nordsiek am 20 Dez 2008 @ 13:14
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