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GT Pro Series: Review

  Wii 

Wer kennt folgende Situation nicht? Ihr spielt zuhause mit eurer PlayStation Gran Turismo oder Mario Kart auf einer Nintendo-Konsole. Da schneit plötzlich euer jüngerer Bruder, beziehungsweise die jüngere Schwester ins Zimmer und möchte auch mal ran an den Controller. Kaum befinden sich die Kleinen zehn Sekunden auf der Strasse, bemerkt ihr auch schon, wie sie den Controller wild nach links und rechts neigen, um der analogen Steuerung noch zusätzlich etwas nachzuhelfen. Und obwohl ihr sie zigmal darauf aufmerksam macht, dass es rein gar nichts an der Spielmechanik ändert, hören sie nicht auf damit. Doch Vorsicht. Denn mit GT Pro Series für die Wii ändert sich das Bild der Rennspiele erheblich und eure jüngeren Verwandten könnten euch unter Umständen in Grund und Boden fahren. Doch wie macht sich der schon fast angeborene Instinkt, der sich wohl für das automatische Mitlenken der jüngeren Spielergeneration verantwortlich zeigt, im Praxistest? Erfahrt es in unserem Review zu GT Pro Series für Wii.

Get Ready

An dieser Stelle möchten wir euch erst mal darauf aufmerksam machen, dass das Spiel GT Pro Series, welches von MTO entwickelt wurde und von Ubisoft vertrieben wird, in zwei Versionen erschienen ist. Eine mit und eine ohne Lenkrad, wovon letztere in limitierter Stückzahl verfügbar ist. Habt ihr eine Version mit Lenkrad ergattert, ist es ein leichtes Unterfangen, die Wiimote in die vorgesehene Halterung zu stecken. So könnt ihr ein paar stilvollen Stunden mit dem Spiel entgegen winken.

Pimp my Daihatsu

Herzstück von GT Pro Series ist natürlich der recht umfangreiche Championship Mode, mit dem ihr wohl die meiste Zeit verbringen werdet. Hier wählt ihr eines von über achtzig verschiedenen Automodellen von zehn japanischen Herstellern aus, die natürlich nach und nach freigespielt werden. Schnell entdeckt ihr dann auch die Tuning-Option, mit der ihr elf Partien eures Wagens verändern können. Der Tuning-Part ist zwar bei weitem nicht so umfangreich wie beispielsweise bei Gran Turismo oder einem vergleichbarem Titel, doch lassen sich angefangen bei der Hupe, den Bremsklötzen, über Chip-Tuning und Lichtanlagen doch einige Komponenten am Wagen verändern. Einige davon sind auch äusserlich sichtbar.

Wollen wir uns dann gleich mal den eigentlichen Rennen widmen? Einsprüche? Keine, gut. Hat man ein Auto seiner Wahl ausgesucht, hat man die Möglichkeit, sich zwischen vier verschiedenen Rennklassen zu entscheiden. Zu Beginn ist natürlich erst mal nur die Beginner's Class anwählbar, für die man allerdings auch keine Lizenzen benötigt. Nach und nach werden dann auch die Intermediate Class, die Highspeed und die Professional Class freigeschaltet. Jede Rennklasse ist dabei in verschiedene Events zu je drei Rennen unterteilt. Die Rundenzahl steigt je nach Rennklasse. Dann geht's eigentlich auch gleich los, wobei das Wörtchen "gleich" durchaus ernst zu nehmen ist, denn die Ladezeiten gehören mit zu den kürzesten, die wir seit der Einführung der CD- und DVD-Medien im Videospielesektor zu Gesicht bekamen. Man könnte meinen, es stecke eine Cartridge in der Wii. Wir kommen später darauf zurück.

GT Pro Series
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Andy Wyss

GT-Pro-Series


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Andy Wyss am 16 Dez 2006 @ 00:49
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