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Hasbro Familien-Spieleabend: Review

  Wii 

Der kalte Winter ist die Zeit für gemütliche, gesellige Runden und lustig-launige Gesellschaftsspiele. Doch seit dem Siegeszug der Konsolen erleben die klassischen Brettspiele einen Einbruch ihrer Verkaufszahlen. Grund genug für die Hersteller, auch Videospiel-Varianten ihrer Gesellschaftsspiele auf den Markt zu bringen, was mal mehr und mal weniger gut gelingt. Spiele-Hersteller Hasbro arbeitet seit geraumer Zeit mit dem Branchenriesen EA zusammen, was zuletzt bereits in einer nicht völlig unterirdischen, aber auch nicht über jeden Zweifel erhabenen Umsetzung des Klassikers Monopoly mündete. Jetzt schiesst Hasbro nach und bringt mit dem Familien-Spieleabend, so der etwas ungriffige deutsche Titel der Family Game Night, nicht nur ein Gesellschaftsspiel, sondern gleich sechs auf die Wii. Ob das Sammelsurium an vergessenen Spieleklassikern Freude bereitet, haben wir mit einer Dose gesalzener Erdnüsse im Anschlag getestet.

Wat? Wer bist du denn?

Der Familien-Spieleabend entführt euch in euer ganz persönliches, virtuelles 3D-Spielzimmer mit einem hübschen Blick aus dem Fenster, einem Regal für die Spiele und einer lauschigen Ecke zum Spielen. Persönlich ist das Zimmer deswegen, weil ihr es nach und nach euren persönlichen Vorlieben anpassen könnt. Aber das ist nur schmuckes Beiwerk und hat mit dem eigentlichen Spiel nicht viel zu tun, abgesehen von der Tatsache, dass ihr diverse Einrichtungsgegenstände durch Siege in den Spielpartien freischaltet.

Als stummer Begleiter gesellt sich Hasbros Maskottchen Mr. Potato Head zu euch, der in Amerika allerdings deutlich populärer und bekannter ist als im deutschsprachigen Raum. Dieser Umstand trifft auch noch auf einen weiteren, weit wichtigeren Bestandteil des Spiels zu. Dazu aber später mehr. Je nachdem, welchen Titel ihr spielen wollt, wählt ihr euch im virtuellen Schrank eures Zimmers die entsprechende Spielepackung aus. Einmal entschieden, dürft ihr mit einer kurzen Kamerafahrt durchs Zimmer zusehen, wie die Bestandteile des Spiels wie von Geisterhand aus dem Karton schweben und sich auf dem Tisch aufbauen.

Bestandteil des Familien-Spieleabends sind insgesamt sechs ältere Titel aus dem Sortiment der Spielefirmen MB und Parker, die ja schon seit geraumer Zeit unter dem Label Hasbro vereint wurden. Konkret handelt es sich um das Denkspiel Vier Gewinnt, den Würfelklassiker Kniffel... äh, Yahtzee natürlich, das gute alte Flottenmanöver, besser bekannt als Schiffe Versenken, das Buchstabenspiel Boggle und die Brettspiel-Umsetzungen Sorry! und Sorry! Sliders.

Nie gehört!

Halt, Stopp, keine Panik! Ihr habt keine Ahnung, worum es sich bei den letzten beiden Spielen handelt? Macht nichts, wir auch nicht. Eine kurze Recherche und ein Blick in ein amerikanisches Shopping-Portal klären die Ahnungslosigkeit auf: Sorry! und Sorry! Sliders sind zwei extrem populäre Brettspiele, die es bislang aber noch gar nicht in Deutschland gibt. Sorry! erinnert dabei vom Spielaufbau und -ablauf am ehesten an das bekannte Mensch ärgere dich nicht, verzichtet dabei aber komplett auf den klassischen Würfel und arbeitet statt dessen mit Karten.

Hasbro Familien-Spieleabend
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Tobias Kuehnlein


Hasbro-Familien-Spieleabend


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Tobias Kuehnlein am 22 Jan 2009 @ 19:29
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