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Hyrule Warriors: Review

  Nintendo Wii U 

Mit Hyrule Warriors dringt die berühmte Zelda-Serie in für sie völlig neue Gefilde vor. Anstatt nach dem bewährten Muster ein Action-Adventure abzuliefern, erwarten euch Massenkämpfe im Stil von Dynasty Warriors und Konsorten. Ist eine solche Kombination überhaupt brauchbar?

Link auf ungewohnten Pfaden

Wenn wir an solche Namen wie Link, Zelda oder Ganondorf denken, ziehen automatisch Bilder von spannenden Dungeon-Streifzügen sowie Erkundungstouren durch idyllische Fantasy-Landschaften an unserem geistigen Auge vorbei. Klar, auch der Kampf stellte in den bisher veröffentlichten Zelda-Spielen stets ein wichtiges Element dar. Doch an riesige Massenschlachten, bei denen sich ein Link im Stil von Dynasty Warriors und Konsorten durch riesige Monsterhorden metzelt, denken wir dabei ganz sicher nicht. Doch genau das ist der Kern von Hyrule Warriors für die Wii U. Wer angesichts eines solchen Szenarios skeptisch die Augenbraue nach oben zieht, hat unser vollstes Verständnis - uns ging es im Vorfeld ähnlich. Doch schon an dieser Stelle des Testberichts können wir zugeben: Wir haben uns getäuscht - zumindest grösstenteils.


Wer die besagten Spiele der Dynasty-Warriors-Serie nicht kennt, hier ein ganz kurzer Exkurs: Ihr schlüpft in die Rolle eines kampfgestählten Charakters, der sich durch Hundertschaften von eher harmlosen Gegnern schnetzelt. Um gegen diese Horden zu bestehen, kann der Protagonist neben Standardangriffen auf besonders durchschlagskräftige Spezialattacken zurückgreifen. Hin und wieder kommt es dann zu Kämpfen gegen etwas zähere Bossgegner, bei denen mehr Taktik gefragt ist, als in den Massengefechten. Genau nach diesem Kernprinzip läuft auch das Spielgeschehen von Hyrule Warriors ab. Wenn man oberflächlich und zudem etwas gemein wäre, könnte man Hyrule Warriors daher als eine Art Zelda Dynasty Warriors bezeichnen. Denn immerhin ist das Spielprinzip sehr ähnlich, wenn auch mit aus dem Zelda-Universum bekannten Charakteren und Schauplätzen.

Nicht ganz ohne Köpfchen

Doch auch wenn diese Aussage im Kern zutreffen mag, wird sie dem Wii-U-exklusiven Spiel nicht ganz gerecht. Ja, ihr schlüpft in die Rolle von Link, Prinzessin Zelda und vielen anderen freischaltbaren Charakteren, um euch in Massenschlachten zu bewähren. Doch ein hirnloser Klopper ist Hyrule Warriors deswegen noch lange nicht - fast ganz im Gegenteil. Denn obwohl ihr einen Grossteil der Zeit damit verbringen werdet, euch gegen grosse Gruppen von Skeletten, Goronen und anderen Feinden durchzusetzen, läuft ohne ein bisschen Taktik nicht viel. Dies liegt an der Tatsache, dass Hyrule Warriors - wenn man es denn ganz genau betrachtet - eher eine Art Strategiespiel mit Kampfeinlagen darstellt. Auf jedem der weitläufigen Schlachtfelder finden die Massengefechte zwischen zwei Fraktionen automatisch ab. Anhand einer Übersichtskarte erkennt ihr zu jedem Zeitpunkt, wie die aktuelle Kräfteverteilung einzuschätzen ist oder welche Partei im Besitz welcher Basis ist.

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Andre Linken

Hyrule-Warriors


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Andre Linken am 06 Okt 2014 @ 18:03
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