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Mario Party 8: Review

  Wii 

Ja, was soll man dazu noch sagen? Mario Party geht bereits in die achte Runde und noch immer animieren die lustigen Nintendo-Charaktere dazu, sich mit Freunden die Nacht um die Ohren zu schlagen. Nach den drei N64- und vier GameCube-Titeln erscheint die Serie erstmals für Nintendo Wii.

Spielprinzip

Am Spielprinzip hat sich nichts geändert. Bis zu vier Teilnehmer bewegen sich über ein mehr oder weniger herkömmliches Spielbrett und sammeln dabei Münzen. Diese können an bestimmten Punkten gegen Sterne eingetauscht werden. Einmal gewürfelt, muss man sich den auftretenden Ereignissen stellen. Für zusätzliche Verwirrung sorgen Bonbons (vorbei sind die Kapsel-Zeiten), die dem Spieler Vorteile oder den Widersachern Nachteile verschaffen. So kann man bis zu dreimal würfeln, zu einem entfernten Rivalen hüpfen oder eben Gegnern Münzen abknöpfen und sie an den Startpunkt zurückwirbeln. Nach einer vorgegebenen Anzahl Runden wird abgerechnet. Sieger ist, wer am meisten Sterne auf seinem Konto hat.

Spielbretter

Insgesamt stehen sechs unterschiedliche Spielbretter zur Auswahl bereit. Neben zwei altbekannten Versionen, bei denen sich die Spieler auf unterschiedlichen Wegen über das Brett bewegen, stechen besonders drei Exemplare hervor. Dazu gehört Shy Guys Wunderbahn, bei der man sich vom hinteren Ende eines Zuges nach vorne zur Lokomotive bewegt, Shy Guy Münzen überreicht, den Stern einsackt und sich anschliessend über die Dächer auf den Rückweg macht. Einmal abgesehen davon, dass es bereits einige Stolpersteine auf dem Weg gibt - wer wird schon gerne kurz vor dem Ziel durch den Abzug der Küche aufs Dach gesogen - verschiebt sich zwischendurch auch noch die Reihenfolge der Waggons und im Führerstand steht plötzlich der ungeliebte Bowser.

Koopas Stadt der Mogule erinnert in gewisser Weise an Monopoly. In den Strassen sind Hotels zu finden, in die der Spieler mit Münzen investieren kann. Derjenige, der am meisten Knete in den Bau gesteckt hat, erhält automatisch die bis zu drei möglichen Sterne, die das Hotel auszeichnen. Sind insgesamt einhundert Münzen investiert worden, kann der Besitzer nicht mehr gewechselt werden. In König Buu Huus Horrorhof versuchen die Spieler, einen geheimen Unterschlupf zu finden. Gänge werden durchsucht und Türen geöffnet. Hat man ein glückliches Händchen, verändert sich der Aufbau des Spielbretts komplett und die Suche geht von neuem los.

Minispiele und die Wiimote

Den Spieler erwartet wieder eine bunte Mischung an Minigames, bei denen man gegen oder mit anderen Teilnehmern auf Münzjagd geht. Natürlich bietet sich die Wiimote mit dem Bewegungssensor an, etwas Schwung in die Minispiel-Landschaft zu bringen, leider glückt dies nur bedingt. Das Schütteln der Wiimote und das Duckhunt-Shooter-Szenario hat man nämlich langsam gesehen, dafür ist der Seiltanz mit Balancierstange gelungen.

Gesteuert werden die Minispiele aber nicht nur mit dem Bewegungssensor. Oft wird man dazu aufgefordert, die Wiimote zu kippen und als normalen Controller zu gebrauchen. Die Charaktere werden dabei mit dem Steuerkreuz und der A- und B-Taste bewegt. Anmerken muss man hier noch, dass leider weniger Minispiele als im Vorgänger mit dabei sind. Einige davon sind im achten Teil zudem echt lahm. Glücklicherweise sind diese aber eher Ausnahme denn Regel, wodurch noch immer für gute Unterhaltung gesorgt ist.

Mario Party 8
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Severin Auer

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Severin Auer am 02 Aug 2007 @ 01:51
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