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Marvel - Ultimate Alliance: Review

  Wii 

Ein Rollenspiel im Marvel-Universum: Raven Software hat den feuchten Traum eines jeden Comicfans in die Tat umgesetzt. Lest hier, wie gut das Ganze, mit der Wii-Steuerung gekoppelt, tatsächlich
funktioniert hat.

Die ersten Fragen, die aufkommen, werden sicher sein: Wie intuitiv ist die Steuerung durch Wiimote und Nunchuk? Was gibt es sonst noch für Besonderheiten an der Wii-Version? Doch
zunächst einmal zum Inhalt des Spiels, und der besteht zu einem sehr gigantischen Teil aus den spielbaren Charakteren, denn die Story ist zum Grossteil nur eine Zierde, um Kloppereien in verschiedenen
Umgebungen zu rechtfertigen.

Welche Charaktere sind also spielbar enthalten? Nun, die Fantastischen Vier sind dabei, zusammen mit Captain America, Deadpool, Elektra, Luke Cage, Ms. Marvel, Blade, Dr. Strange, Ghost Rider, Thor und
den X-Men Storm, Wolverine und Iceman. Spider-Man und sein weibliches Gegenstück, Spider-Woman dürfen natürlich auch nicht fehlen, und da das Haus von Tony Stark euer Hauptquartier ist, wird der Einsatz
von Iron Man schon fast obligatorisch. Zudem gibt es noch vier freischaltbare Charaktere, darunter unter anderen der Chef von S.H.I.E.L.D., Nick Fury, sowie der blinde Daredevil. Exklusiv für den Wii,
wie auch für Xbox 360 und Playstation 3, sind Colossus und Moon Knight spielbar.

Als ob das noch nicht genug wäre, hat jeder Charakter zudem vier verschiedene, zum Teil freischaltbare Kostüme. Die Fähigkeiten sind natürlich speziell auf die einzelnen Helden ausgelegt, so kann
Spider-Man sich durch die Lüfte schwingen und Iron Man fliegen, Deadpool teleportiert sich zum Kämpfen durch die Gegend und Captain America kann seinen Schild werfen.

Gross war die Freude, als man die ersten Werbespots zu diesem Spiel sah - in einem Wohnzimmer hüpften verschiedene junge Leute mit den Wii-Controllern durch die Gegend und vollführten Attacken, die
tatsächlich so aussahen, wie das, was auf dem Bildschirm ablief: Streckte man beide Hände, in jeder ein Teil des Controllers, nach vorne, dann tat Spidey es euch gleich und feuerte Spinnenweben auf seine
Gegner. Hebt eure Axt, nein, euren Controller nach oben, und Thor ruft die Hilfe der Götter zu sich in den Kampf. Eine beherzte Handbewegung, als ob ihr ein Frisbee werft, und Captain America lässt
seinen Schild auf die Gegner los.

So die Werbung, doch der Schein trügt leider. Direkt vor dem eigentlichen Beginn des Spiels wird die Wiimote und das Nunchuk auf fünf Standardbewegungen geeicht, als da wären: Ausstrecken,
Seitwärtsbewegung, Schütteln, Heben und Senken - eine jede Bewegung entspricht einem Knopfdruck und somit einer Angriffsart. Im Grunde wurden nur die verschiedenen Knopfdrücke der anderen Konsolen auf
bestimmte Bewegungen umsortiert. Die Spezialangriffe werden indes nur durch Drücken des B-Knopfes und eine gleichzeitige Bewegung aktiviert. Unklar blieb im Test, warum man immer nur eine Spezialattacke
auswählen kann und zwischen diesen umständlich mit dem Steuerkreuz hin- und herschalten muss, obwohl doch die Aktivierung sowieso schon unterschiedlich ist. Dumm auch, dass das Steuerkreuz gleichzeitig
andere Charaktere aktiviert, was dazu führt, dass man oft aus Versehen zum Beispiel Thor über eine der Spezialfähigkeiten verstärkt und dann direkt auf den unverstärkten Spider-Man wechselt. Sehr
nervtötend. Immerhin sind die Bewegungen einigermassen an das angepasst, was ihr auf dem Bildschirm tatsächlich macht, eine Seitwärtsbewegung aktiviert so den Schildwurf von Captain America.

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Wille Zante

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Wille Zante am 10 Jan 2007 @ 13:52
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