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Medal of Honor - European Assault: Review

  Nintendo GameCube 

Mittlerweile sind auf allen aktuellen Konsolen diverse Zweiter-Weltkriegs-Spiele erschienen. Wenn der Spieler die Alliierten-Landung in der Normandie, den Kessel von Stalingrad, die Schlacht in den Ardennen oder Rommels Feldzug in Afrika einmal erleben und nachspielen wollte, war besonders die

Medal of Honor

-Reihe an vorderster Front dabei. Kein Krieg wurde bisher so oft in spielbare Form gebracht wie der Zweite Weltkrieg. Nach wie vor ist Electronic Arts für diese Spiele-Reihe verantwortlich. Ob European Assault den schwachen Vorgänger "Rising Sun" vergessen machen kann, wird dieser Test zeigen.

In European Assault schlüpft der Spieler in die Rolle von William Holt, der seines Zeichens Spezialagent der OSS ist. Seine Aufgabe besteht darin, die amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg an verschiedenen Schauplätzen zu unterstützen. Auf seiner abenteuerlichen Reise wird der Spieler in den Häuserkampf der Normandie ebenso wie in die Bunkerschlachten in Nordafrika verwickelt werden. Auch im eisigen Russland wird William Holt seinen Mann stehen müssen, während die Amerikaner in Stalingrad gegen die sechste Armee kämpft. Wie schon von den Vorgängern bekannt, wird auch in diesem Teil der Medal of Honor-Serie der Krieg von seiner grausamsten Seite gezeigt und bringt durch originale Filmdokumente von Veteranen während der Missionsbesprechungen die richtige Atmosphäre auf den Bildschirm. Wer also auf authentische Kriegs-Action steht, wird hier fündig. Die Kugeln pfeifen dem Spieler um die Ohren, während reihenweise die Kameraden im feindlichen Kugelhagel sterben. Ebenso sorgen nahe Explosionen für kurzzeitige Taubheit und der Spieler sollte lieber zweimal überlegen, ob und wann er seine sichere Deckung verlässt.

Deckung ist überlebenswichtig

European Assault erhält sein gutes Spielgefühl dank einer ausgewogenen Gegner-KI. Die Feinde suchen geschickt die nächste Deckung und wechseln auch öfters einmal überraschend die Stellung. Trotz der gut ausbalancierten KI wird sich der Spieler des Öfteren fragen, wo mancher Gegner eigentlich herkommt. Hat er einen Bereich ohne Erfolg nach Gegnern abgesucht, erscheinen plötzlich doch welche genau dort, obwohl es von den Laufwegen unmöglich war dorthin zu kommen, ohne durch den Spieler gesehen zu werden. Um dem gegnerischen Feuer unbeschadet zu entkommen, haben die Leveldesigner zahlreiche Kisten, Tonnen und andere Gegenstände auf dem Schlachtfeld verteilt, mit deren Hilfe der Spieler in Zick-Zack-Manier gegen den Gegner vorrücken kann. Ist der Spieler nun mit seinem virtuellen Held in Deckung gegangen, hilft ihm das gelungene Zielsystem, um sein Gegenüber unschädlich zu machen. Dieses wird mit der linken Schultertaste aktiviert. Sobald der Spieler im Zielmodus ist, kann er mit dem linken Stick aus seiner Deckung gehen und seine Gegner bekämpfen. Der Vorteil ist, dass das Zielen präziser funktioniert und William Holt aber trotzdem noch durch die Deckung geschützt bleibt. Hier wird klar, dass der Spieler nur mit Ausdauer, Geschick und Ruhe lebend das Schlachtfeld verlassen wird. Rambos haben hier so gut wie keine Chance.

Medal of Honor - European Assault
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Claudia Gruell

Medal-of-Honor---European-Assault


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Claudia Gruell am 06 Jul 2005 @ 09:10
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