GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Medal of Honor - Heroes 2: Review

  Wii 

Wenn es einen Preis dafür gäbe, welches Genre am stärksten übersättigt ist, würde das der Weltkriegsshooter wohl gleich den ersten Platz kriegen. Selbst die ach so spektakuläre Landung in der Normandie hatte nach einigen Wiederholungen schnell ihren Reiz verloren und so suchten die Entwickler ihr Heil entweder in massiven Mehrspieler-Schlachten, Fallschirmabsprüngen als Ausgangspunkten für die Missionen oder gar einem zeitlich komplett neu angesiedeltem Szenario.

Electronic Arts bemüht bei Medal of Honor: Heroes 2 die Zeigefunktion der Wiimote als Zugpferd für die eigentliche Innovation. Im Endeffekt heisst das, dass die gesamte Kampagne auch als Schienen-Shooter durchgezockt werden kann. Wie gut das klappt und was das Spiel sonst noch zu bieten hat, verraten wir euch in unserem Review!

Vanguard war morgen

Rein subjektiv erweckt Heroes 2 auf den ersten Blick den Eindruck, dass es sich im Vergleich zum letzten Teil der Reihe auf der Wii, nämlich Vanguard, um einen Rückschritt handelt. Die Grafik liegt nämlich auffallend stark hinter diesem zurück, was sich vor allem bei den Gegnern bemerkbar macht. Stellenweise verschwinden die virtuellen Leichen schon, bevor sie überhaupt auf dem Boden aufschlagen. So oder so bietet Heroes 2 aber einen rasanten Einstieg in die Action, wie man es von den meisten Spielen der Machart gewohnt ist, und so hetzt man durch den ersten Level, der linearer kaum sein könnte. In den folgenden Abschnitten relativiert sich das Ganze zwar ein bisschen, aber hier kann man schon sehen, woher die Entwickler wohl die Idee hatten, hieraus einen Schienen-Shooter zu machen.

Dumme Gegner

Leider bedeutete das aber auch, dass die Gegner nahezu einheitlich ziemlich dumm sind und ein Programm abspulen, das anscheinend nur aus zwei Aktionen besteht: "Steck' den Kopf so lange aus der Deckung hervor und zieh' ihn wieder ein, bis du dir einen Kopfschuss einfängst" und natürlich dem gelegentlichen Feuerstoss in die ungefähre Richtung des Spielers. Im Schienen-Shooter-Modus sind natürlich alle Bewegungen der feindlichen Soldaten völlig vorgegeben, deshalb kann es irrigerweise schon mal so erscheinen, als ob dieser Modus etwas lebendiger sei. Hier geschieht eben alles völlig kalkuliert, von eurer Bewegung bis hin zu den Angriffen der Feinde. Nur die Art und Weise, wie ihr euren Widersachern in welche Weichteile ballert, könnt ihr selbst beeinflussen. Hier ist die Mission ganz offensichtlich erfolgreich gewesen, wem es auf diesen Part ankommt und sonst nix, der sollte zugreifen. Allerdings ist diese Empfehlung nicht unbedingt auszusprechen, denn um im Schienen-Part weiterzukommen, muss die jeweilige Mission zuvor schon im normalen Modus bewältigt worden sein.

Walk this way

Hier nun metzelt man sich durch die Küstengebiete Frankreichs und auch durch ländliche Gegenden und Dörfer. Aber selbst wenn der Auswahlbildschirm ziemliche Weitläufigkeit suggeriert, ist der Umfang eher gering: Nach zehn Stunden sollte man alles gesehen haben, und da sind schon Neustarts wegen schwieriger Abschnitte und etwaiger Steuerungsprobleme inbegriffen. Zunächst einmal zur Steuerung: Diese ist etwas fummelig geraten, was uns im Test unerklärlich vorkam, hatte doch Vanguard vom gleichen Hersteller mit einer präzisen Bewegungserkennung und einer intelligenten Knöpfchenbelegung den Nagel auf den Kopf getroffen.

Medal of Honor - Heroes 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Wille Zante

Medal-of-Honor---Heroes-2


Medal-of-Honor---Heroes-2


Medal-of-Honor---Heroes-2


Medal-of-Honor---Heroes-2


Wille Zante am 01 Mrz 2008 @ 08:21
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen