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Mercury Meltdown Revolution: Review

  Wii 

Eine ruhige Kugel kann man bei Mercury Meltdown Revolution wirklich nicht schieben. Das liegt daran, dass der Hauptdarsteller des Spiels, ein Quecksilberklumpen, im Normalzustand keineswegs fest, sondern flüssig ist. Von daher ist diese Masse nicht nur teilbar, sondern auch färbbar. Wir haben ausgelotet, inwiefern das für ein tieferes Spielerlebnis sorgt.

In Mercury Meltdown Revolution übernimmt man die Steuerung über den grösstenteils freibeweglichen Boden unter einem Quecksilberklumpen, der aus unerfindlichen Gründen seinen Weg durch diverse Levels in verschiedenen Laboren gebahnt haben will. Pro Labor gibt es sechzehn Levels, was bei etwa einem halben Dutzend Laboren eine beträchtliche Menge ist. Zusätzlich kann man für jedes Labor noch einen Bonuslevel freischalten. Noch mehr erweitert wird der Umfang mit sechs Minispielen, die allerdings wie die Bonuslevels erst erarbeitet werden müssen.

Doch zuerst einmal zum Spielprinzip selber. Zunächst mag es den Anschein haben, dass man ganz wie früher in Marble Madness oder neuerdings in Monkey Ball eine Kugel durch verschiedene Areale balancieren muss, aber das ist nicht ganz der Fall. Die Kugel besteht in diesem Spiel nämlich aus Quecksilber. Als solches ist sie bei Zimmertemperatur flüssig und besitzt dadurch ganz andere physikalische Eigenschaften als etwa eine feste Stahlkugel. Beispielsweise kann es vorkommen, dass Teile der Masse abperlen, oder sich der Klumpen teilt, wenn er auf Widerstand trifft. Ebenso kann sie sich nach einem zu harten Aufprall tröpfchenweise in alle Himmelsrichtungen verteilen.

In den meisten Levels genügt es, einfach mit etwas Quecksilber das Zielfeld zu berühren - es muss nicht die gesamte Masse gerettet werden. Zudem wird dann der Rest des Flüssigmetalls, der sich eventuell noch auf der Spielfläche befindet, genauso mitgezählt, als wenn man den gesamten Klumpen abgeliefert hätte. Doch so wäre das Spiel lediglich ein harmloser Marble Madness-Abklatsch mit etwas mehr Physik geworden.

Also haben sich die Entwickler daran gemacht, die Physikidee weiterzudenken und noch Aggregatzustände für das Quecksilber zu integrieren. Wer im Naturkundeunterricht aufgepasst hat, wird noch wissen, was das heisst. Richtig, das Quecksilber kann in Mercury Meltdown Revolution nicht nur mässig fest sein, sondern auch solide und kugelförmig oder flüssig und eher flach. Im ganz festen Zustand ist es zudem schwerer teilbar. Umgekehrt schaut man sich flüssig besser nach einem Trichter um, sonst läuft man schnell Gefahr, beträchtliche Mengen des Schwermetalls zu verlieren. In bestimmten Levels führt das dazu, dass man selbigen wieder erneut beginnen darf.

Doch die Physik des Spiels beschäftigt sich nicht nur mit Aggregatzuständen und Schwerkraft, sondern auch mit Licht. Genauer gesagt, mit Farbe. Wenn man auf dem Spielfeld unter die richtigen Strahler gelangt, kann man die Farbe der Quecksilberkugel ändern, und zwar in die drei (additiven) Grundfarben Rot, Grün und Blau, dazu gibt es dann noch Mischfarben wie Gelb, Lila und Hellblau. Gelb entsteht zum Beispiel, indem man Grün und Rot mischt. Aber wie funktioniert dieses Mischen nun?

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Wille Zante

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Wille Zante am 03 Jul 2007 @ 10:11
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