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Metroid - Other M: Review

  Wii 

Wenn Nintendo eine seiner ältesten und erfolgreichsten Serien mit einer neuen Episode fortsetzt, ist die Erwartungshaltung der Fans besonders hoch. Das ist bei Metroid - Other M nicht anders. Die grosse Frage ist daher: Weiterer Hit oder Enttäuschung?

"Oh! Mein! Gott! Das ist ja eine Frau!" So oder zumindest so ähnlich dürften anno 1986 viele Spieler reagiert haben, als in der Endsequenz von Metroid der Charakter seinen Helm abzog und sein wahres Gesicht präsentierte. Mittlerweile gehört die hübsche Samus Aran zu den bekanntesten Videospielhelden überhaupt und die Metroid-Serie steht für ebenso actionreich wie spannend inszenierte Abenteuer - egal, auf welcher Plattform. Warum sollte das im Jahr 2010 mit Metroid - Other M plötzlich anders sein?

Leider müssen wir bereits an dieser Stelle festhalten, dass Samus' neuester Ausflug in die Weiten der Galaxis nicht das hohe Niveau ihrer früheren Abenteuer erreicht. Doch woran genau liegt es?



Not im All

Fangen wir von vorne an. Die Handlung von Metroid - Other M beginnt kurze Zeit nach den Ereignissen von Super Metroid, das im Jahr 1994 für das Super NES erschien. Samus Aran konnte in einem dramatischen Kampf Mother Brain besiegen und zieht leicht mitgenommen durch den Weltraum. Plötzlich fängt sie ein mysteriöses Notsignal auf, das sie zu einem antriebslos dahintreibenden Raumschiff führt. Völlig überraschend trifft Samus Aran auf ihren alten Kommandanten Malkovich. Doch das soll nicht die einzige (böse) Überraschung im Spiel bleiben.

Allzu viel wollen wir an dieser Stelle nicht von der Handlung verraten. Es ist auch nicht die Geschichte, die beim Spielen von Metroid - Other M einige Bauchschmerzen verursacht. Zwar bietet sie keine tiefgründigen Elemente, passt aber gut ins Gefüge des Metroid-Universums. Zudem erfahrt ihr einige Details rund um Samus Aran, die bisher im Verborgenen geblieben sind.

Der wohl grösste Fehler des Spiels hängt mit der Tatsache zusammen, dass der Entwickler Team Ninja versucht hat, Retroflair mit modernen Elementen zu verbinden. Im Klartext: Einen Grossteil des Spiels erlebt ihr aus einer Art 2D-Perspektive, in der ihr Samus Aran ähnlich wie im 24 Jahre alten Original von links nach rechts - oder umgekehrt - schickt. Auch andere bekannte Elemente wie etwa der Morphball und die Raketen sind mit von der Partie. Letztere dürft ihr allerdings nur in der Egoperspektive abfeuern. Zu diesem Zweck richtet ihr die ansonsten waagrecht gehaltene Wiimote auf den Bildschirm und visiert eure Feinde an. Vor allem bei den Bosskämpfen ist die Egoperspektive sehr wichtig, da ihr nur auf diese Weise gezielt deren Schwachstellen attackieren könnt.

Metroid - Other M
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Markus Grunow


Metroid---Other-M


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Markus Grunow am 14 Sep 2010 @ 08:38
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