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Michael Jackson - The Experience: Review

  Wii 

Anderthalb Jahre nach seinem Tod wird der "King of Pop" Michael Jackson mit einem Videospiel "geehrt". Doch wird das Tanzspiel Michael Jackson - The Experience dem Kult gerecht oder handelt es sich um billige Abzocke auf Kosten des Künstlers?

Es lebe der König

Der 29. Juni 2009 ging für viele Fans der Popmusik als schwarzer Tag in die Geschichtsbücher ein. An dem besagten Tag schied der Sänger Michael Jackson aus dem Leben, der für viele Menschen als einer der besten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Man mag zu ihm stehen, wie man will, doch sein Status ist unbestritten. Es ist daher wenig verwunderlich, dass ihm jetzt auch die Videospiele-Industrie ein Denkmal setzt und ihn in einem Spiel verewigt. Und wenn auch der fade Beigeschmack des Abkassierens mitschwingen mag, so ist Michael Jackson - The Experience für Fans des Sängers den Kauf wert - wenn auch der grossen Erwartungshaltung nicht entsprochen wird.

Fangen wir aber von ganze vorne an. Bei Michael Jackson - The Experience handelt es sich um ein klassisches Tanzspiel für die Wii-Konsole. Wer schon einmal eine Runde Just Dance absolviert hat, kennt das Spielprinzip bereits. Man nimmt die Wiimote in eine Hand und versucht im Rahmen eines Liedes, die auf dem Bildschirm vorgegebenen Bewegungen, Posen und anderweitigen Aktionen möglichst exakt und mit dem passenden Timing nachzuahmen. Je besser dieses Unterfangen gelingt, desto höher fällt die Punktzahl am Ende des Musikstücks aus. Diese prinzipiell simple, aber durchaus schwer zu meisternde Mechanik wurde eins zu eins für das Michael-Jackson-Spiel übernommen - mit allen Stärken und Schwächen.

Michael Jackson - The Experience Bild
Denn einerseits bringt euch das Gezappel vor dem Bildschirm ordentlich ins Schwitzen. Vor allem aufgrund der doch ziemlich ausgefallenen und komplexen Bewegungsabfolgen, die vom King of Pop übernommen wurden. Im Gegensatz zu den besagten Just Dance-Titeln ist dieses Spiel hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades spürbar höher angesiedelt. Allerdings kommt hierbei auch eine der grössten Schwächen der Bewegungssteuerung zum Tragen. Denn es werden lediglich die Aktionen registriert, die ihr mithilfe der Wiimote respektive dem entsprechenden Arm ausführt. Sämtliche Bewegungen, die ihr mit anderen Gliedmassen ausführt, sind völlig irrelevant. Sprich ihr könnt auch stocksteif auf der Stelle stehen und mit dem Arm herumwackeln und damit ein mindestens gleich gutes Ergebnis erzielen wie mit vollem Körpereinsatz. Zugegebenermassen macht das deutlich weniger Spass. Doch diese "Alternative" zeigt deutlich, dass hinsichtlich der Steuerung doch etwas Augenwischerei im Spiel ist.

Michael Jackson - The Experience
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Andre Linken

Andre Linken am 20 Jan 2011 @ 16:15
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