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Minority Report: Review

  Nintendo GameCube 


Jeder kennt den berühmten Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle! Im Film macht der Hollywood-Schönling zukünftigen Verbrechern mit Bravour den Garaus. Ob er das im Game auch schafft? Unser

Minority Report

-Review liefert euch alle Antworten!



Von Wahrsagerei und Sicksticks...

Jeder der Minority Report gesehen hat, kann mit gutem Gewissen diesen Teil des Reviews überspringen, denn die Storyline hält sich bis auf eine Ausnahme strengstens an die Filmvorlage. Einige von euch werden sich fragen warum der John Anderton im Spiel blond und nicht braunhaarig ist. Ganz einfach, die lieben Leute von Activision wollten zwar das Antlitz von Tom Cruise im Spiel verewigen, machten dann aber auf Grund der immensen Geldforderung für seinen Auftritt im Spiel kurzerhand einen Rückzieher. Also ersetzte man den "Tom Cruise"-Anderton durch den "Blondschopf"-Anderton. Doch genug gefaselt, kommen wir nun zur Story.

Die Story ist schnell erzählt. In naher Zukunft gibt es keine Verbrechen mehr. Morde, Überfälle und andere Untaten können durch ein ausgeklügeltes System gesehen werden, bevor sie eigentlich passieren. Die Precrime-Behörde ist für solche zukünftigen Gesetzesverstösse zuständig. Zu ihnen gehört auch John Anderton, seines Zeichens Precrime-Officer. Auch er ist der Meinung, dass das neue System keine Fehler aufweist und hinterfragt daher keine seiner beruflichen Pflichten. Dies ändert sich aber schlagartig als das System voraussagt, dass er jemanden umbringen wird. Der Jäger wird zum Gejagten! Es beginnt eine futuristische Katz und Maus-Jagd mit einigen unerwarteten Wendungen.

An und für sich macht die Story ja einiges her, aber ich weiss nicht was sich die Leute von Activision beim Programmieren dieses Games gedacht haben, aber es ist einfach -entschuldigt diesen Ausdruck - miserabel. Lasst es mich mal so ausdrücken: "Es ist schwerer ein Game so schlecht zu machen, als ein durchschnittliches, gutes Game zu entwickeln". Es gibt zwar einige coole Features wie zum Beispiel die Möglichkeit, sämtliche Gegenstände in der Umgebung in Schutt und Asche zu legen. Jedoch kann dieses Feature nur an bestimmten, meist unnützen Orten angewandt werden. Auch einige der Waffen, von denen es im Game leider extrem wenige gibt, wissen durchaus zu beeindrucken. So zum Beispiel der Sickstick, der Gegner erbrechen lässt, oder die Schockwelle, welche den Gegner quer durch den Raum schleudert. Leider endet hier die Liste der Pluspunkte aber auch schon. Alles andere ist einfach eine Zumutung. Gegner laufen, springen und fallen wie ein grosser, unförmiger Haufen durch die Gegend. Das Leveldesign kann nicht als solches bezeichnet werden, weil jeder Raum praktisch genau gleich aussieht. Auch der Spielverlauf enttäuscht. Immer wieder müsst ihr euch durch unübersichtliche Levels und Unmengen von hirntoten Cops schlagen. Doch damit nicht genug, oftmals werden euch die Missionsziele so ungenau erklärt, dass ihr überhaupt nicht weiterkommt und an bestimmten Stellen einfach festsitzt. Kurz gesagt, so etwas wie Spass kommt bei diesem Spiel praktisch nicht auf.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 13:27
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