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Monster Lab: Review

  Wii 

Was macht man an schnöden Wintertagen, wenn man keine Freunde hat? Man bastelt sich selbst welche! Und diese müssen dann alles machen, was der Schöpfer sagt. Getreu diesem Motto dürft ihr in Monster Lab allerlei Monstren basteln, die ihr fröhlich in den Kampf schickt.

Es lebt!

Als Herr über Leben und Tod kann man schon mal übermütig werden. So geschehen mit Baron Mharti, der einst ehrenwertes Mitglied der so genannten Aberwitz-Liga war. Dieses Viererteam war berühmt für seine Monsterkreationen und ist an dieser Berühmtheit kaputt gegangen. Nun kochen die vier ehemaligen Mitglieder eigene Süppchen, wobei Baron Mharti den grössten Erfolg als Solokünstler hat. Er will nicht weniger als die Weltherrschaft! Als neuer Azubi von Doktor Unsicher liegt es an euch, eben jenes zu verhindern.

Was ein wenig wie ein Kapitel aus der Geschichte einer ehemaligen Boygroup klingt, ist der Hintergrund für einen riesigen Wettlauf der Monsterkreationen. Ihr übernehmt die Geschicke eines Schülers der Aberwitz-Liga, die ihr nach und nach wiedervereinigt. Zum Trio wohlgemerkt, denn Robbie Williams-Verschnitt Baron Mharti hat eigene Pläne. Das Prinzip ist eigentlich relativ simpel. Ihr baut anhand verschiedener Gegenstände Einzelteile für Arme, Beine, Torso und den Kopf zusammen, um daraus das perfekte Monster zu schaffen. Dieses könnt ihr dann in einigen Missionen in die Welt schiessen und gegen andere Kreationen antreten lassen. Der Umfang des ganzen Spektakels ist aber der eigentliche Protagonist von Monster Lab.

Millionen Möglichkeiten

Um neue Einzelteile zu bauen, müsst ihr zwei Gegenstände miteinander kombinieren und diese mit oder ohne Rezept zusammenführen. In drei Kategorien unterteilt - mechanisch, biologisch und alchemistisch - haben jene Körperteile Vor- und Nachteile. Diese müsst ihr genau abwägen, wenn ihr eure Kreation letztendlich zusammensetzt. Dabei könnt ihr immer zwei verschiedene Arme, ein Beinpaar, einen Torso und einen Kopf kombinieren. Jedes Teil gibt dem Monster mehr Fähigkeiten und hat eine bestimmte Resistenz.

Im Kampf mit anderen Monstren habt ihr dann die Möglichkeit, diese Fähigkeiten gekonnt einzusetzen. Wie in einem typischen Fernostrollenspiel wählt ihr rundenweise euer Vorgehen aus und könnt dabei zwischen Angriff, Verteidigung sowie Regeneration wählen. Welche Techniken euer Monster drauf hat, definieren die einzelnen Körperteile. So wählt ihr mit dem Nunchuk beispielsweise euren linken Arm aus und könnt die zwei Fähigkeiten eben jenes Einzelteils nutzen. Die Angriffe fokussieren sich meist auf ein oder mehrere spezielle Bauteile des Gegners. Um euren Kontrahenten zu besiegen, müssen entweder alle Gliedmassen samt Kopf oder direkt der Torso zerstört werden. Da jede Aktion Energie benötigt, müsst ihr euch regelmässig regenerieren. Währenddessen hat der Gegner natürlich die Möglichkeit, euch ungedeckt zu attackieren. Eine Alternative ist das Ausweichen, welches euch weniger Energie zurück gibt, aber wenigstens nicht komplett hilflos den Angriffen des Gegenübers ausliefert.

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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 04 Mrz 2009 @ 13:08
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