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MySims: Review

  Wii 

Mit Animal Crossing brachte Nintendo ein ursprünglich für das N64 konzipiertes Spiel auf den Gamecube, trotz NDS-Version lässt ein derartiger Wii-Ableger noch auf sich warten. Diese Gelegenheit wiederum wollte Electronic Arts wohl nicht verstreichen lassen und springt mit MySims in die Bresche. Lest in unserem Review, was die Sims diesmal zu bieten haben.


Alles anders, vieles ähnlich

Die Ausgangslage ist ähnlich wie in Animal Crossing: Nachdem man sich eine Spielfigur nach den eigenen Vorlieben in Sachen Äusseres zusammengestellt hat, kann man auch schon eine kleine Stadt erkunden, in welcher man ganz wie beim Vorbild mit einem Zug angekommen ist. Allerdings fehlen hier die vielen kleinen Stilmittel, die das Original auszeichneten - es werden keine Gespräche geführt, es wird nichts vom Spiel nebenbei aufgeschnappt, nein.

MySims Bild

Bei MySims wird alles klar und deutlich abgefragt, sogar den Namen der Stadt kann man sich aussuchen. Ansonsten wurde auch der ungefähre Grafikstil übernommen, doch mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass hier keine Mensch gewordenen Tiere als Bewohner der Stadt herumstrolchen, sondern eher Menschen mit zu grossen Köpfen, die an Lego-Figuren erinnern.

Auferstanden aus Ruinen

Zu Beginn ist die Stadt jedoch erst einmal ganz schön leer. Hier beginnt die Aufgabe des Spielers. Man muss nun den Bewohnern kleine Gefälligkeiten erweisen, zunächst einmal der Bürgermeisterin, die einen auch gleich in die grundlegenden Spielprinzipien einführt, die da wären: das Bauen von Häusern, das Beschaffen von Essenzen und das Herstellen von Möbeln.

Eines der leer stehenden Grundstücke gehört dem Spieler, es soll als Basis für die konstruktiven Einsätze in der Stadt dienen. Mit verschiedenen Blöcken kann man eine Fassade zusammensetzen, dekorieren und streichen. Das funktioniert alles nach dem Setzkastenprinzip, setzt dem Spieler aber überraschend wenige Grenzen. Gebäude können nur maximal zwei Stockwerke hoch sein und dann ist da noch das Grundstück; ansonsten kann man relativ frei alles so bebauen, wie man will - sofern die entsprechenden Bauteile vorhanden sind.

Essentielles

Kosten entstehen keine und eine Währung gibt es in diesem Spiel auch nicht wirklich. Lediglich zum Bemalen der zusammengestellten Möbel oder Häuser sind Essenzen notwendig. Diese hängen zum einen an Bäumen in Form von Äpfeln, Dornen oder Blüten und lassen sich dementsprechend durch Schütteln des Baums abernten und einpflanzen. Die Bäume kann man auch fällen, was wiederum frisches oder faules Holz bringt. Zum anderen gibt es noch Essenzen, die gefunden werden, dazu zählen Billardkugeln, Roboter und Videospiele.

Diese verstecken sich an bestimmten Stellen unter der Erde, so dass man den Metalldetektor zückt, so auf die Suche geht und dort buddelt, wo das Gerät am lautesten klingelt. Fische holt man mit der Angel aus dem zentralen Teich im Dorf und dann kann man noch von den Bewohnern Stimmungsessenzen einfangen. Braucht man einen Smiley zur Dekoration? Dann muss man nur jemanden erheitern, was durch einfache Gespräche geht, die Glücksessenzen erzeugen - oder andere Essenzen, wenn man nicht nett sein will.

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Wille Zante

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Wille Zante am 11 Okt 2007 @ 18:22
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