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Naruto - Clash of Ninja Revolution 2: Review

  Wii 

Naruto, Naruto, Naruto, wohin man sieht. Egal, ob Xbox, PlayStation, DS oder Wii. Der blonde Ninja treibt überall sein Unwesen, manchmal überraschend gut und manchmal absolut enttäuschend. Mit Clash of Ninja Revolution 2 kommt der beliebte Anime nun schon zum zweiten Mal auf Nintendos Konsole. Kann das Sequel überzeugen?

Wiedererkennung: Positiv!

Fans des Animes werden mit der Zunge schnalzen: Der zweite Wii-Ausflug von Naruto geizt nicht mit Details. Alle Charaktere werden im passenden Cel-shading-Look präsentiert und sehen ihren Vorbildern aus dem Anime erstaunlich ähnlich. Die Atmosphäre aus dem Vorbild ist sofort vorhanden und gerade im Story-Modus hilft dies ungemein, denn die präsentierte Geschichte ist gleichzeitig flach sowie schlecht präsentiert. Wäre da nicht der Serienhintergrund, würden Fans sofort ausschalten.

Ihr kämpft in der Haut diverser Ninjas gegen eine mysteriöse, andere Ninja-Gruppe, die eine Stadt angreift, um sich an eurer Chefin zu rächen. Das heisst in diesem Falle: Ninja gegen Ninja; Ninja gegen befreundete Ninja, die durch geheime Jutsus - eine Art Zauber - kontrolliert werden; Ninja gegen starke Ninja und wieder gegen Freunde. Abwechslung sieht anders aus. Nach und nach absolviert ihr hier den sehr langen Story-Modus, der ab und zu durch gelungene Sequenzen in der Engine, zumeist aber leider durch Standbilder präsentiert wird. So kommt kein guter Spielfluss zustande. Inhaltlich wirkt die gesamte Geschichte eher lächerlich, wiederholt sich doch alles viel zu häufig. Dazu kommt die nervige englische Sprachausgabe, die leider nicht umgestellt werden kann.

Wiedererkennung: Negativ!

Eine andere Art der Wiedererkennung gibt es beim Gameplay: Wer den ersten Teil des Kampfspiels gespielt hat, wird sich hier direkt wohlfühlen. Das liegt zumeist aber daran, dass so gut wie nichts an der Mechanik geändert wurde. Noch immer könnt ihr sowohl mit Wiimote als auch mit Classic- sowie GameCube-Controller spielen. Die Wiimote dient mit angeschlossenem Nunchuk dem Ausführen von Angriffen. Schüttelt ihr die Fernbedienung, werden Faustkombinationen ausgeführt. Der A-Knopf dient alternativen, individuellen Angriffen, mit dem D-Pad wechselt ihr die Kämpfer oder führt die mächtigen Jutsu-Angriffe aus. Letztere werden meist prächtig präsentiert und fügen eurem Kontrahenten massiven Schaden zu. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu beachten. Ab und zu könnt ihr eure Gegner durch die Arena boxen und an bestimmten Stellen frei nach Dead or Alive durch die Wand in einen neuen Bereich treten. Auch die öfters rumstehenden Kisten können in den Kampf mit einbezogen werden. So dürft ihr euch dahinter verstecken und dem Gegner so weniger Angriffsfläche bieten.

Wer Naruto bereits zu GameCube-Zeiten gespielt hat, muss sich nicht grossartig umgewöhnen, denn via eingestöpseltem Controller aus jener Zeit könnt ihr auch klassisch spielen. Der Classic-Controller wird dementsprechend auch unterstützt, womit die Revolution eher einer Evolution gleicht. Alles beim Alten? Jau, sogar der grosse negative Punkt: noch immer gibt es keinen Online-Modus. Hier hat Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 3 klar die Nase vorn. Ansonsten gibt es die gleichen Modi wie beim Vorgänger, die auch hier wieder spassig sind.

Naruto - Clash of Ninja Revolution 2
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Patrik Nordsiek


Naruto---Clash-of-Ninja-Revolution-2


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Patrik Nordsiek am 03 Jun 2009 @ 12:17
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