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Need for Speed - Carbon: Review

  Wii 

Need for Speed wird langsam zum FIFA der Rennspiele. Jedes Jahr ein neuer Titel. EA baut weiterhin auf das Erfolgsrezept: Flotte Action, heisses Tuning und eine grosse, frei befahrbare Stadt. Einziger Unterschied bei Carbon im Vergleich zum Vorgänger ist, dass es wieder in der Nacht spielt und dieses Mal ein wenig vom Film The Fast and the Furious: Tokyo Drift mit sich bringt. Gefährliche Driftrennen den Berg runter und ein neues Features schmücken die düstere Nacht. Ob der Ableger auch auf Nintendos neuer Konsole Früchte trägt, erfahrt ihr hier.

Die Story gab es so oder in ähnlicher Form schon dutzende Male in Filmen zu sehen, ist aber dennoch unterhaltsam. Erzählt wird die Geschichte rund um euer virtuelles Ich in Form von kurzen Filmen. Eigens dafür wurden Schauspieler engagiert und gefilmt. Eine Hauptrolle spielt die hübsche Emmanuelle Vaugier, die einige von euch vielleicht aus der Sitcom "Mein cooler Onkel Charlie" (Two and a Half Men) kennen. Um sich nicht zu weit von der virtuellen Spielwelt zu entfernen, wurden die Aufnahmen mit einem Spezialeffekt überzogen. Die Schauspieler wirken dadurch wie computeranimierte Figuren und passen besser zu der virtuellen Umgebung.

Die Handlung ist schnell erzählt. Gerade als ihr ein wichtiges Rennen bestreitet, taucht kurz vor der Ziellinie die Polizei auf und setzt eure Rivalen mit einer Spezialwaffe ausser Gefecht. Jetzt steht ihr der Polizei alleine gegenüber. Die Zuschauer machen sich aus dem Staub, Chaos bricht aus. Euch wird eine Tasche durch das Fenster gereicht und ihr macht euch damit auf und davon. Nachdem Gras über die ganze Sache gewachsen ist, taucht ihr eines Tages wieder in der Stadt auf. Schon nach kurzer Zeit steht fest, dass keiner sich über euer Erscheinen freut. Alle glauben nämlich, ihr wärt mit der Tasche geflohen, in der angeblich ein Haufen Geld gewesen ist. Während des Spiels erfahrt ihr durch andere Fahrer immer mehr Details darüber, wie die Sache damals abgelaufen ist, und am Ende kommt es zu einem Showdown. Mehr wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten.

Bei der Fahrzeugauswahl hat sich EA wie gewohnt nicht lumpen lassen. Hersteller wie Porsche, Dodge, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Nissan, Aston Martin, Ford und Chrysler teilen sich in die drei Bereiche Exoten, Tuner und Muscle Cars ein. Während die Vertreter der Tuner-Klasse meist ein ausgezeichnetes Handling haben, fehlt ihnen einiges an PS. Muscle Cars dagegen haben davon mehr als genug, lassen sich aber nicht so feinfühlig über den Asphalt lenken. Die Exoten sind mehr oder weniger in beiden Bereichen spitze, dafür aber sehr teuer.

Auch in Carbon dürft ihr wieder Hand an die Autos legen. Um die Leistung und das Handling der PS-Boliden zu verbessern, steht euch wieder eine reiche Auswahl an Tuningteilen zur Verfügung. Motoren, Getriebe, Fahrwerk, Nitro, Reifen, Bremsen und auch Kompressoren können gegen bessere ausgetauscht werden. Das äussere Erscheinungsbild eurer Karre dürft ihr selbstverständlich ebenfalls ändern. In Carbon stehen euch dafür eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Lack beispielsweise gibt es in schillernden, Candy-, Chrom-, matten, Metallic- und Hochglanz-Farben. Weiter könnt ihr unterschiedliche Vinyls mit Flammenmustern, Tribals, Flaggen, Zahlen und anderen Symbolen an das Fahrzeug anbringen. Von Farben und Mustern mal abgesehen, könnt ihr natürlich verschiedene Karosserie-Teile anbringen. Stossstangen, Spoiler, Motorhauben oder Auspuffblenden geben dem Fahrzeug ein anderes Aussehen. Interessant ist, dass ihr bei vielen Teilen die Form ändern könnt. Durch das so genannte Autosculpt lassen sich die zuvor genannten Verschönerungen auf einfache Weise modifizieren. Verschiedene Zonen an einem Teil sind blau markiert und lassen sich dann einfach durch den Analogstick verändern. Zum Beispiel kann so ein Spoiler länger und breiter gemacht oder sein Winkel verändert werden. Stossstangen können ebenfalls breiter oder tiefer gezogen und die Luftgitter vergrössert werden. Was Carbon an Möglichkeiten bietet, ist schon erstaunlich. Jeder von euch kann seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich das Auto seiner Träume erschaffen.

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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 27 Dez 2006 @ 12:10
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