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No More Heroes 2 - Desperate Struggle: Review

  Wii 

Auch wenn die Videogames von Goichi Suda, besser bekannt als Suda 51, nie die kommerziellen Überflieger waren, so hat er doch einen eigenen Status in der Welt der digitalen Unterhaltungskunst. Meistens finden sich leitmotivartig bestimmte Elemente in jedem seiner Werke wieder. Dazu gehören Berufsgangster, verrückte Charaktere, Anspielungen auf japanische Alltagskultur - und die vorteilhaft in Szene gesetzten Reize des weiblichen Körpers. Auch der zweite Teil von No More Heroes macht von diesen Zutaten reichlich Gebrauch und erzählt auf der Wii die eigenwillige Geschichte von Travis Touchdown in der Stadt Santa Destroy weiter - die Namen sprechen Bände, was den Suda-Wahnsinn angeht.


Travis musste sich im Vorgänger an die Spitze der hiesigen Berufskillerzunft schnetzeln. Danach zog er es vor, zunächst von der Bildfläche zu verschwinden. Lebenden Legenden stricken sich ja gerne selbst ihre Geschichten. So ganz kann er aber scheinbar nicht von seiner alten Tätigkeit lassen, denn bei seiner Rückkehr muss er erneut an dem mörderischen Wettbewerb teilnehmen. Dabei fängt er wieder von ganz unten an - genauer gesagt, von noch weiter unten als in Teil 1. Dieses Mal muss er sich nämlich von Platz 51 auf die Spitzenreiterposition begeben.



Dass er auch wirklich bei der Stange bleibt, hat er dem hiesigen Chef eines Pizzakonzerns zu verdanken. Dessen Schergen wagen es tatsächlich, Touchdowns liebsten Comic-Händler zu töten. Der Firmenboss ist schliesslich der amtierende Meister unter den gedungenen Mördern, der seine Position gefährdet sieht. Teile des Körpers werden einfach als Warnung durch das Fenster unserer Spielfigur geworfen, damit er auch ja sieht, dass der Weg auf den ersten Platz in der Hitman-Liste noch eine Runde steiniger geworden ist. Freilich stachelt Travis das nur noch mehr an, den Wettbewerb für sich zu entscheiden.

No More Heroes 2 - Desperate Struggle Bild
Eine weitere Motivation ist die hübsche Auftraggeberin Silvia Kristel, die auch schon im Vorgänger mit von der Partie war. Sehr schön werden ihre körperlichen Attribute in Szene gesetzt, denn hauptsächlich ist Travis nicht an den Missionen interessiert, mit denen Silvia unseren schrägen Helden eindeckt, sondern eher an dem, was in ihrer Bluse herumhüpft. Als authentischer Otaku ist es für Travis nicht einfach, Kontakte mit real existierenden Personen zu knüpfen - als Profikiller sowieso nicht. Da begnügt er sich eher mit dem, was die Film-, Videospiel- und Mangawelt an holden Schönheiten zu bieten hat.

No More Heroes 2 - Desperate Struggle
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Martin Weber

Martin Weber am 08 Jun 2010 @ 19:59
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