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No More Heroes: Review

  Wii 

Held sein ist wieder in. Das muss sich nicht auf die TV-Serie beschränken, in der Hiro Nakamura den Laut "Hero" bereits im Vornamen trägt. Heutzutage kann wieder jedermann ein Held sein. Früher versteckten sich Superman, Spiderman und Konsorten hinter einer zweiten Identität und hatten die grösste Mühe, sich bei drohendem Unglück rechtzeitig in die Leggins zu zwängen. Auch suchte man verzweifelt nach Ausreden, warum man sofort nach Hause gehen müsse und geriet in Erklärungsnot, wenn es darum ging, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Superhelden abzustreiten. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das neue Motto lautet: "No More Heroes!"


Travis Touchdown ist ein zwielichtiger Charakter, der das Töten über alles liebt. Nachdem er im Internet ein Beam-Katana ersteigern konnte, will er sich als Auftragskiller einen Namen machen. In einem hektischen Kampf besiegt er Helter Skelter und besiegelt so sein Schicksal der kommenden Tage. Unerwartet wird er an das Ende einer Killer Top 10-Liste gesetzt und von einem mysteriösen Mädchen dazu angestachelt, sich gegen stärkere Gegner zu beweisen. Der Draufgänger Travis lässt sich nicht zweimal bitten und zieht in die Schlacht gegen hunderte von Handlangern und Bösewichten.

Das Herzstück von No More Heroes sind die Kämpfe. In einer Third Person-Perspektive werden die Gegner anvisiert und anschliessend niedergestreckt. Anvisieren bedeutet gleichzeitig auch, dass man sich verteidigt und Schläge abwehren kann. Ein nicht gerade einfaches Unterfangen, da die Gegner den Spieler oft einkreisen. Abhilfe schafft ein aufgeladener Schlagangriff, der aber für einige Sekunden vorbereitet werden muss, bevor er eingesetzt werden kann. Das Beam-Katana wird nicht mit den Bewegungssensoren geführt, sondern durch exzessives, wiederholtes Drücken des A-Knopfes. Von Langeweile kann aber keine Rede sein. Jeder Gegner muss mit einem Finishing Move eliminiert werden und an eben diesem Punkt kommen die Bewegungssensoren ins Spiel. Erreicht die Lebensenergie des Gegenübers eine bestimmte Grenze, wird ein Pfeil eingeblendet, in dessen Richtung man die Wiimote schwingen soll. Neben den normalen Angriffen mit dem Katana können die Gegner auch mit einem Griff zu Boden geworfen werden. Hierbei werden zwei Pfeile eingeblendet und der Spieler muss mit Nunchuck und Wiimote der Richtung folgen, um waschechte Wrestling-Moves auszuführen.


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Severin Auer

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Severin Auer am 19 Apr 2008 @ 14:06
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