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Okami: Review

  Wii 

Meistens müssen Videospieles nicht nur ein gutes Gameplay und eine ausgefeilte Story besitzen, sondern auch die Grafik sollte nur so von Effekten strotzen. Letzteres erfüllteAuf der PlayStation 2 erfüllte diese letzte Anforderung

Okami

von Capcom auf der PlayStation 2 nur teilweise, - trotzdem gilt es als eines der besten Spiele für diese Plattform. Nun erscheint es auch für die Wii und soll wieder glänzen. Glänzen in jeder Hinsicht, denn wie schrieb doch der damalige stellvertretende Chefredakteur StV. von GBase in der Einleitung über Okami: "Widmen wir uns nun dem Spiel Okami, einem wahren Kunstwerk in Videospielform".


Mythen, Erzählungen... und Würmer

Dass Okami ziemlich japanisch anmutet, ist nicht nur dem Grafikstil, auf den wir zu einem späteren Zeitpunkt näher eingehen, zu verdanken, sondern auch der Präsentation und dem Inhalt der Geschichte hinter dem Abenteuer. Diese wird euch standesgemäss gleich zu Beginn des Spiels erklärt, und das vielleicht länger, als einigen lieb sein mag. Gehen wir doch an dieser Stelle auf die Geschichte ein. Wer sich die Geschichte nicht vorweg nehmen will, überspringt bitte die folgende, kursiv gehaltene Passage.

Im guten alten Nippon terrorisierte einst ein gigantischer achtköpfiger Lindwurm die Bewohner des Landes. Ein mutiger Krieger namens Nagi wollte diesem Treiben aber nicht länger zusehen und bot dem Dämon die Stirn. Dabei wurde er von einer weissen Wölfin unterstützt, die schon seit längerem vor Nagis Dorf herumstrolchte. Die Einwohner des Dorfes fürchteten sich vor ihr, wie sich nun aber herausstellte, völlig zu Unrecht.

Diese Wölfin, die Shiranui hiess, kämpfte zusammen mit Nagi erbittert gegen den dämonischen Orochi. Als sich die beiden bereits stark angeschlagen am Boden wanden, bat Shiranui mit letzter Kraft um die Hilfe der Götter, die sie dann auch erhalten hat. Mit dieser göttlichen Unterstützung gelang es schliesslich, Orochi mit einem letzten Stoss in seine Schranken zu weisen und zu verbannen. Das heilige Schwert diente von nun an als Siegel, das die Welt vor dem bösen Orochi bewahrte.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Das Siegel wurde von einer mysteriösen Persönlichkeit in einem schwarzen Umhang gebrochen, das Schwert wurde entfernt und Orochi errang seine Freiheit wieder. Mit der Befreiung Orochis umhüllte eine gewaltige Dunkelheit fast ganz Nippon, worunter die Natur und alle Lebewesen schrecklich litten.


An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel. Mit letzter Kraft erweckt die Göttin Sakuya die Sonnengöttin Amaterasu, welche in der Wolfsform von Shiranui auf die Erde zurückkehrt, um das Schlimmste zu verhindern.

Das Abenteuer beginnt

Schnell fällt auf, dass Okami anders sein will als gewisse Genre-Kollegen, wie etwa Zelda, mit dem das Spiel aber doch so einige Gemeinsamkeiten hat. Wie zum Beispiel die Gestaltung der verschiedenen Aufgaben. Doch wie gesagt, Okami ist anders. Wer denkt, Gegner zerfleischen zu können, nur weil man eine Wölfin spielt, der irrt. Denn gleich zu Beginn des Abenteuers werdet ihr mit eurer Waffe vertraut gemacht: Einem Pinsel. Ja, ihr habt richtig gelesen. Doch ganz nach dem Sprichwort "Die Feder ist mächtiger als das Schwert" verhält sich auch dieser Pinsel anders als derjenige von Picasso. So komplettiert ihr mit der Wiimote geschickt Sternzeichen, um Gottheiten ihre Freiheit wieder zu geben. Als Dank dafür spendieren sie euch jeweils eine neue Fähigkeit für euren Pinsel.

Okami
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 19 Jul 2008 @ 18:54
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