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Overlord - Dark Legend: Review

  Wii 

Auch auf der Wii treibt der Overlord nunmehr sein Unwesen. Codemasters brachte bereits vor ein paar Wochen den schrecklichen Fürsten samt seiner Schergen in die Händlerregale. Dummerweise lag Testerin Birgit kurzzeitig in Ketten gefangen, so dass ihr Bericht uns jetzt erst erreichte. Hatte da der Overlord selbst seine Finger im Spiel?


Beim ersten Teil gab es noch keine Version für die Wii. Umso gespannter waren wir, wie das unterhaltsame - wenn auch nicht neue - Spielprinzip nun umgesetzt würde. Doch statt einer Umsetzung des zweiten Teils erwartet uns eine Überraschung, denn Codemasters lässt den Spieler die Abenteuer eines jungen Overlords erleben, sozusagen eine Vorgeschichte zum ersten Teil. Also wieder mal ein exklusiv entwickelter Titel, der mit seinen grossen Konsolengeschwistern fast nichts mehr gemein hat. Nun, zumindest der grundlegende Spielablauf ist ähnlich. Ihr steuert den Overlord, und eure treuen Schergen folgen euch und attackieren auf Wunsch eure Feinde oder setzen ihre Fähigkeiten ein, um euch den Weg freizumachen.

So könnte man es kurz zusammenfassen, aber das gilt ja für sämtliche Versionen. Worin unterscheidet sich nun die Wii-Version von den anderen Fassungen? Der kernige Humor mit leicht schwarzen, britischen Anleihen ist auch in der Wii-Version erkennbar und zaubert so manches Lächeln ins Gesicht. Eure kleine Horde plündert Truhen oder Tische in den Dörfern eurer Feinde und attackiert eure Widersacher mit allem, was ihr an Kraft und Möglichkeiten zur Verfügung steht. Schön dabei: die kleinen Helfer rüsten sich automatisch mit herumliegenden Objekten aus, ergreifen Mistforken oder Rüstungsteile und nutzen diese dann auch im nächsten Gefecht. Teilweise sieht das urkomisch aus, vor allem wenn abstruse Waffen oder Rüstungsobjekte genutzt werden.

Zu Beginn seid ihr noch mit einer kleinen Truppe von Kämpfern unterwegs, erst nach und nach schaltet ihr die restlichen Typen der Untertanen frei. Auch die Optionsvielfalt wird dadurch natürlich immer grösser, der Schwierigkeitsgrad steigt jedoch nur unmerklich an. Mehr Anspruch hätten wir uns schon gewünscht, viele der Kämpfe und Aufgaben sind im Spielverlauf zu leicht, eher für Kinder geeignet, denn für erwachsene Overlords. Vielleicht hat Codemasters deshalb den dunklen Herrscher derart verjüngt? Letztlich können wir darüber nur mutmassen.

Hinsichtlich der Handhabung darf man zufrieden sein. Mit dem Nunchuck dirigiert ihr euren Overlord-Charakter und schlagt per Tastendruck kräftig zu, mit der Wiimote hingegen kontrolliert ihr eure Schergen. Das klappt meistens hervorragend, zumal man mit dem Steuerkreuz rasch die jeweiligen Farb-Schergen auswählen kann: Vier Richtungen, vier Arten von Schergen. Nur wenn es mal hektisch wird auf dem Bildschirm, fällt das Anvisieren von neuen Gegnern etwas schwer. Dann gewinnt man den Eindruck, als ob die Diener eh tun, was sie wollen. Nun, solange man siegreich ist, spielt das eh nur bedingt eine Rolle.

Overlord - Dark Legend
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 18 Sep 2009 @ 18:00
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