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Pikmin 3: Review

  Nintendo Wii U 

Die Nintendo Wii U muss derzeit an vielen Fronten kämpfen. Während sich die Verkaufszahlen nicht so entwickeln, wie es der japanische Konzern gerne hätte, stehen die beiden Konkurrenten mit ihren neuen Konsolen bereits in den Startlöchern und werden es dem Hersteller daher zum Weihnachtsgeschäft noch einmal schwerer machen. Für viele Nutzer ist die geringe Anzahl der Spiele auschlaggebend, doch Nintendo versucht an dieser Stelle nach und nach Abhilfe zu schaffen. Mit Pikmin 3 kommt nun endlich ein heiss erwarteter Exklusivtitel in die Läden, der wieder einmal aus dem hauseigenen Portfolio stammt. Wir haben uns das bunte Abenteuer im Zuge unseres Tests angesehen.

Alles nur der Nahrung wegen

Hersteller Nintendo ist vor allem dafür bekannt, bereits bewährte Marken über die Jahre konsequent zu verbessern, zu erweitern und fortzusetzen. Das ist auch beim neuesten Streich namens Pikmin 3 keineswegs anders. Einzig die Tatsache, dass die Serie noch keine allzu lange Geschichte mit sich bringt, zeigt sich durchaus besonders, schliesslich wurde Pikmin erst mit dem GameCube gestartet. Das bunte Strategiespiel konnte jedoch rasch so einige Spieler ansprechen, weshalb nun der inzwischen dritte Serienteil exklusiv für die Nintendo Wii U in den Handel kommt.

In Sachen Handlung werden dieses Mal einige neue Charaktere eingeführt. So schlüpft man in die Rolle von gleich drei Entdeckern, die eigentlich auf dem Planeten Koppai leben. Doch die Zukunft sieht dort alles andere als rosig aus, denn Vorräte sind knapp und die Nahrungsmittelquellen scheinen ausgeschöpft. Grund genug für die Bewohner, das Sonnensystem zu erforschen, um andere Planeten mit Nahrungsquellen ausfindig zu machen. Als man eigentlich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, kommen Alph, Brittany und Captain Charlie ihrem Ziel dann doch noch näher, denn ein besonderer Planet scheint bestens geeignet zu sein. Allerdings stürzen die Recken ab und verlieren wichtige Bestandteile des Raumschiffs.

Pikmin 3 Bild
Die Handlung dreht sich zunächst also erst einmal um das Wiederfinden der restlichen Besatzungsmitglieder. Dazu folgt man immer wieder irgendwelchen Signalen, die man über sein Empfangsgerät dargestellt bekommt. Erst wenn die drei Charaktere wieder zueinander gefunden haben, gilt es, der Entdeckung neuer Früchte zu frönen, wobei weitere Signale den Weg zur verlorengegangenen Technologie und damit nach Hause ebnen. Verknüpfungen zu den Vorgängern werden dabei ebenso wie neue Facetten geboten, wobei man sich stets bewusst sein sollte, dass Pikmin 3 wie viele andere Nintendo-Spiele in Sachen Story leider nur wenig Tiefe mit sich bringt.

Keine Frage, die Pikmin selbst versprühen einen unglaublich kindlich-naiven Charme, was mit der gesamten Gestaltung des Videospiels bestens in Einklang steht. Doch nach dem Einstieg, der ersten Entdeckung der Pikmin und der weiteren Forschung erwartet man sich dann doch ein wenig mehr. Die Handlung kommt dagegen nur schleppend in Fahrt und endet mit einem unspektakulären Abschluss. Doch keine Sorge, schlimm ist das nicht, denn der Spieler wird über sehr viele Stunden an den Bildschirm gefesselt. Pikmin 3 offenbart sein komplettes Suchtpotenzial nämlich vor allem über das Gameplay.

Pikmin 3
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Daniel Dyba


Pikmin-3


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Daniel Dyba am 23 Jul 2013 @ 17:50
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