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Prince of Persia - Rival Swords: Review

  Wii 

Nach The Sands of Time, Warrior Within und The Two Thrones erscheint nun mit Rival Swords der nächste Teil der Prince of Persia-Saga. Nächster Teil? Nun, nicht ganz. Denn eigentlich ist Rival Swords nichts weiter als ein Remake von The Two Thrones, welches zuletzt für PS2, Xbox und Gamecube erschienen ist. Das Wii-Remake ist laut Ubisoft die Umsetzung der Gamecube-Version. Und das merkt man. Warum? Erfahrt es in unserem Test.

Das Dasein als Prinz ist heutzutage kein Zuckerschlecken. Dauernd verfolgen einem die aufdringlichen Paparazzi, nur damit sie ein paar Fotos ergattern, auf denen eine ungute Situation einen erröten lässt. Nur damit in der morgigen Ausgabe eines Boulevard-Magazins davon zu lesen und zu sehen ist. Dem persischen Prinzen geht es ähnlich, allerdings sind seine Aktivitäten um einiges spektakulärer und actionreicher: Statt mit Paparazzi schlägt er sich mit gefährlichen und zähnefletschenden Monstern herum und ausserdem kämpft er sich nicht durch die mit Lügen bespickte Presse, sondern durch fallenbespickte Dungeons, die den Tod des Prinzen erreichen wollen.

Prince of Persia - Rival Swords Bild

In seinem bereits dritten Abenteuer hat der Prinz jedoch mehr Action, als ihm lieb ist. Bei seiner Rückkehr nach Babylon kann er seinen Augen nicht trauen: Seine Heimatstadt versinkt im Chaos. Etliche Häuser stehen in Flammen, auf den meterhohen Mauern tummeln sich unbekannte Wachen und in den Strassen der Metropole herrscht totale Verwüstung. Ist dies noch nicht genug, wird auch seine treue Begleiterin Kaileena entführt. Nach dem etwas schlecht aufgelösten, aber dennoch sehenswerten Render-Intro, in dem dies alles erzählt und dargestellt wird, schlüpft ihr in die erzürnte Haut des Prinzen und macht euch auf, den Verursacher dieses Chaos zu finden. Diesen werden Veteranen der Serie kennen, jedoch so noch nie zu Gesicht bekommen haben. Eine andere bekannte Seele wird euch ebenfalls über den Weg laufen: Farah ist wieder an Bord und im Laufe der Geschichte werden sich eure Wege des Öfteren kreuzen.

Die Mischung macht's

Das The Two Thrones-Remake kann man, was das Gameplay betrifft, getrost als Mischung zwischen The Sands of Time und Warrior Within ansehen. Aus The Sands of Time stammen die ausgeklügelten Sprung- und Kletterpassagen, aus Warrior Within die actionbetonten Kämpfe. Auf eurem beschwerlichen Weg durch Babylon müsst ihr lebensgefährlichen Fallen ausweichen und stürzt euch in den Kampf gegen die hinterlistigen und euch feindlich gesinnten Sandmonster. Eine der grössten Stärken des Spiels ist, dass diese genannten Elemente eine perfekte Symbiose ergeben. Es gibt zwar hier und da Passagen, in denen ihr nur eine der Tätigkeiten ausführt, diese sind aber nie zu lang, sondern wechseln sich herrlich ab. An vielen Stellen werden diese sogar kombiniert. Ein Beispiel gefällig? Kein Problem! Ihr lauft an einer Wand entlang, stösst euch von dieser ab, schlängelt euch durch eine Falle hindurch und greift mit gezücktem Dolch einen Gegner an. Der Spielfluss ist durch die schiere Abwechslung und dank des tollen Leveldesigns nie langweilig.

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Andy Wyss

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Andy Wyss am 14 Apr 2007 @ 00:31
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