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Prince of Persia - Warrior Within: Review

  Nintendo GameCube 


Der Prinz aus Persien konnte uns im letzten Jahr begeistern. Und doch wollte sich die Mischung aus actiongeladenen Kampfsequenzen und rätsellastigen Hüpfeinlagen nicht so recht unter die Leute bringen. Kein Wunder also, dass Ubi Soft beschloss der Serie nun ein neues Image zu verpassen. Weg vom märchenhaften Prinzen, hin zum mystischen, dunklen Rächer. Ist der Wandel des Prinzen gelungen?



Finster blickt uns der Prinz von der Verpackung an, in beiden Händen hält er je einen blutbefleckten Krummsäbel. Weil unser Prinz im Vorgänger "The Sands of Time" die Zeit manipuliert hat, wird er von Dahaka, einem Wächter der Zeit gejagt. Der Prinz kann seinen Klauen nur entfliehen, wenn er in die Vergangenheit zurückreist, um die Entstehung des Zeitreisesandes zu verhindern. Mit einer Mischung aus fordernden Sprungeinlagen, gespickt mit allerlei tödlichen Fallen, sowie den erneut grafisch sehr imposanten Kämpfen, hält das Entwicklerteam an der Erfolgsformel vom Vorjahrestitel "Sand of Time" fest. Die actionbetonten schnellen Kämpfe bekamen jedoch eine Frischzellenkur verpasst. Das so genannte "Free Form Fighting System" bietet euch allerhand Freiheiten. Ein umfangreiches Repertoire an Kombinationsmöglichkeiten steht euch zur Verfügung, vom einfachen Rundumschlag bis hin zu erweiterten Kampfaktionen, bei denen ihr auch eure Umgebung nutzen könnt. So schwingt ihr behende um eine Säule herum, um eurem Gegner kurzerhand von hinten in den Rücken zu fallen.

Der Sprung ins Ungewisse

Rasch fällt auf, dass der Schwierigkeitsgrad nicht von Pappe ist. Zwar ist die Anzahl der heranstürmenden Gegner deutlich heruntergeschraubt worden, doch agieren eure Feinde deutlich behender und blocken erheblich mehr eurer Standardattacken jetzt ab. Die gelungenen Animationen und die eingespielten Zeitlupen sorgen dafür, dass die Kämpfe grosse Freude verbreiten, auch wenn sich die Abwechslung an Gegnern in Grenzen hält. Während die Kameraführung in den Kämpfen selbst noch relativ leicht zu beherrschen ist und sich nicht negativ bemerkbar macht, ist dies in den Sprungpassagen leider nicht der Fall. Ab und zu passiert es, dass ihr einen Sprung ins Ungewisse machen müsst, weil ihr die Kamera einfach nicht ins das vor euch liegende Gebiet drehen könnt.

Da ist erneut der Zeitsand eine willkommene Hilfe, um beim Bildschirmtod nicht verzweifelt in den Krummsäbel zu beissen. Nach wie vor könnt ihr, wenn ihr genügend Zeitsand gesammelt habt, die Zeit manipulieren. So dreht ihr zum einen die Zeit zurück, um dem Tod doch noch von der Schippe zu springen und eure Aktionen bei Sprüngen oder Kämpfen diesmal besser zu koordinieren. Die zweite Option gewinnt aber speziell in den höheren Leveln deutlich an Bedeutung. Mit Hilfe der Verlangsamung lassen sich sowohl die Kämpfe gegen die Bossgegner, als auch allzu knifflige Sprungabschnitte erheblich leichter absolvieren.

Prince of Persia - Warrior Within
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 14:41
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