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Professor Heinz Wolff's Gravity: Review

  Wii 

Was Nintendo kann, kann Deep Silver doch schon längst! Wenn die Japaner mit Dr. Kawashima angeben, gibt es hierzulande ja immer noch Professor Heinz Wolff! Der deutsche Akademiker ist allerdings eher in England bekannt. Woher kommt dieser Professor plötzlich?

Die Sache mit der Schwerkraft

Professor Heinz Wolff ist ein deutscher Physiker, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nach England ausgewandert ist. Dort wurde er einer breiteren Masse vor allem als Moderator einer Sendung namens The Great Egg Race bekannt. Nun präsentiert der Professor sein erstes eigenes Spiel namens Gravity. In diesem müsst ihr einen Ball, der lediglich von irgendwo im Level herunterfällt, zum Ziel bringen. Mit der Hilfe verschiedenster Werkzeuge müsst ihr dann einen Knopf drücken, um die Herausforderung zu meistern. Euer einziger Verbündeter ist dabei die Schwerkraft, die ihr gezielt einsetzen könnt, um den roten Buzzer zu erreichen. Ähnlich wie in Crazy Machines oder beim Klassiker The Incredible Machine habt ihr natürlich nicht endlos viele Werkzeuge an der Hand, was das ganze Unterfangen kompliziert macht.

Die Schwerkraft ist überall

Das Spielkonzept ist bekannt, die Umsetzung weniger. Zumindest nicht in dieser Qualität, denn Gravity leidet an drei massiven Problemen. Zum Einen macht die Steuerung vieles kaputt und lässt das gesamte Spiel zum Nervtöter verkommen. Der Grund hierfür ist, dass beim Aufbauen der Werkzeuge die Physik-Engine nicht abgeschaltet wird. Das heisst, wenn ihr ein fragiles Projekt zusammenbaut und aus Versehen mit einem anderen Teil über den Bildschirm huscht und einen Block oder eine Leiste trefft, fällt die gesamte Arbeit in sich zusammen. Das frustriert und macht den Aufbau zur Farce. Ebenfalls schlecht ist, dass Kugeln sofort anfangen zu rollen. Wenn ihr sie nicht mit absolut ruhiger Hand auf den Boden abstellt, bleiben sie leider nicht stehen. Darüber hinaus könnt ihr einzelne Elemente der Konstruktion lediglich über Wände in leere Räume schieben, um sie von dort aus auf die andere Seite des Baus zu transportieren. Bewegt ihr euer Element durch euren Bau, reisst das einfach euren gesamten Plan auseinander. Komfortabel ist das nicht gerade.

Das zweite grosse Problem ist die inspirationslose Auswahl der Werkzeuge. Neben Kugeln, Leisten und Klötzchen habt ihr lediglich noch kleinere Klötzchen oder grössere Leisten. Keine Kanonen, Armbrüste (An Kollege Boll: NEIN, keine Brüste, ARMbrüste...pff...), Maschinen oder Katzen lockern das Spielgeschehen auf. Ein spassiger, etwas abgefahrener Ansatz wie bei Crazy Machines oder wenigstens unterschiedliche Sets wären hier willkommen gewesen, um etwas Abwechslung und Schwung in das Spiel zu bringen. So klickt ihr euch angeödet durch die immer gleichen Hilfsmittel. Nur manchmal bekommt ihr statt eines Balls ein kleines Gefährt vorgesetzt.

Professor Heinz Wolff's Gravity
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Patrik Nordsiek


Professor-Heinz-Wolffs-Gravity


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Patrik Nordsiek am 11 Mrz 2009 @ 11:14
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