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Rabbids Land: Review

  Nintendo Wii U 

Mit Rayman Raving Rabbids führte Ubisoft zum Verkaufsstart der Wii die weissen Laborhasen ein und sorgte damit für jede Menge Spass. Mit Rabbids Land, das zeitgleich mit der Wii U in den Handel kam, kann dieser Überraschungserfolg nicht wiederholt werden. Aber die neue Minispielesammlung mit den bescheuerten kultigen Nagern ist immerhin recht solide geworden.


Bwaaaaah!

Eine Geschichte gibt's auch. Einer der Hasen darf nicht in einen kunterbunten Vergnügungspark. Wie dramatisch. Aber dafür steht ein Kollege parat, der mit seinem Raumschiff andüst und prompt das Gelände übernimmt. Oder so. Nun gilt es, im Stil von Mario Party auf einem Brettspiel Trophäen zu sammeln. Wer durch das erfolgreiche Meistern der Minispiele 10 beziehungsweise 20 dieser Kostbarkeiten kassiert und das Zentrum des Spielbretts erreicht, gewinnt. So einfach ist das. Und in der Tat gestaltet sich Rabbids Land als nicht wirklich komplexe Kollektion unterhaltsamer Herausforderungen.

Leider aber stören recht schnell ein paar Aspekte: Es gibt im Grunde nur ein Spielfeld, sodass optisch Langeweile dominiert. Auch die Scherze ermüden sich ungewöhnlich schnell. Da fallen die Würfel und Boni ständig auf die Köpfe der Hasen, immer werden die gleichen oder ähnliche Animationen abgespielt. Das ist schon etwas ernüchternd und nimmt dezent die Freude am Spielen.



Gute Ausnutzung des Tablet-Controllers

Doch es gibt auch starke Seiten von Rabbids Land, denn die 20 Minispiele nutzen prima den neuen Wii U-Controller. Mal zeichnet man mit dem Stylus Linien nach, ein anderes Mal nutzt man das Eingabegerät dazu, um Rabbids auf einer Eisfläche gen Gegner zu pusten. Die Bewegungssensoren kommen ausserdem häufig zum Einsatz. Letztlich ist der Titel aber weit mehr als eine Techdemo, die die Möglichkeiten der Wii U offenbart, denn die Spiele sind weitgehend gehaltvoll und bereiten Spass. Vor allem das Reaktionsrennspiel ist witzig, genauso aber auch das Ausweichen vor einer heranrollenden Kugel, die am besten von einem menschlichen Kontrahenten gesteuert wird.

Aber das ist das Problem: Rabbids Land ist nur dann unterhaltsam, wenn man zu viert spielt und jeder seinen individuell gestalteten Hasen kontrolliert - neben dem Tablet alternativ mit Wiimote und Nunchuk. Erst dann ist es nicht weiter dramatisch, dass man den anderen Spielern zuschaut, wie sie würfeln, ihre Figur bewegen sowie Minispiele überstehen. Alleine gegen drei KI-Konkurrenten ist dagegen nicht wirklich herausfordernd, doch wenigstens kann man so auch mit ausgeschaltetem Fernseher am Tablet spielen. Schade ist weiterhin, dass es keine Aufgaben gibt, die man zu viert hinter sich bringt - maximal stehen sich zwei Teilnehmer gegenüber. So oder so: Aufgrund der überschaubaren Auswahl an Minispielen hat man alles viel zu schnell gesehen, ausprobiert und erlebt. Und dann? Schaltet man höchstens ein paar neue und qualitativ sehr gute Videos frei.

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Sven Wernicke

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Sven Wernicke am 04 Dez 2012 @ 09:41
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