GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Rainbow Six 4 - Lockdown: Review

  Nintendo GameCube 

Ubisoft ist auf einer richtigen Welle. Nach dem neuen Brothers in Arms-Teil folgt nun ein neuer Rainbow Six-Teil. Bei "Rainbow Six - Lockdown" handelt es sich um den direkten Nachfolger des preisgekrönten Rainbow Six 3. Ob die etlichen Neuerungen erneut Lorbeeren abstauben, erfahrt ihr in unserem Test.

Terroristen, die bösen Bubis

Der Star-Autor Tom Clancy schickt euch in diesem Teil nach Südafrika, besser gesagt nach Pretoria. Dort nimmt eine wütende Rebellenarmee den hiesigen Präsidenten als Geisel, dies ist jedoch nicht die einzige bedrohliche Aktion der Schurken. Die Terroristen stehlen noch einen geheimen und tödlichen Virus, welcher kurz als Legion bezeichnet wird. Das Schreckliche daran ist, dass jede Berührung mit dem Virus mit dem sofortigen Tod bestraft wird. Wie in den vergangenen Teilen schlüpft ihr auch hier in die virtuelle Haut des Rainbow Six-Teamführers Domingo Chavez.

Mach mir den Beschützer

Schon nach wenigen Minuten werdet ihr das neue Spielgefühl von "Rainbow Six - Lockdown" bemerken: Mehr, viel mehr Action! Nachdem ihr euch das Briefing angehört und die Ausrüstung klug ausgesucht habt, folgt eine bombastisch in Szene gesetzte Zwischensequenz, die euch das Missionsziel genauer beschreibt. Dies geschieht in jeder der sechzehn Missionen. Nach dieser Actioneinlage findet ihr euch wie gewohnt in der Ego-Perspektive in den jeweiligen Levels wieder. Hier wird einem schon die erste Neuerung auffallen: Ihr nehmt das Geschehen durch einen Helm wahr. Kassiert ihr zu viele Treffer, wird der Helm beschädigt und die Sicht verschlechtert sich rapide. Ausserdem reduzierte das Entwicklerteam die Befehle und brachte damit mehr Spielgeschwindigkeit in das Geschehen. Dadurch verfällt der taktische Part so gut wie komplett. Nur noch bei Türen könnt ihr taktische Überlegungen anstellen. Hier gibt es nämlich immer noch mehrere Methoden, den nächsten Raum zu sichern oder zu säubern.

Mit der neuen Herzschlag-Sicht könnt ihr nun auch Feinde durch Wände und Türen erkennen. Dieses Feature sollte jedoch mit Verstand eingesetzt werden, da es nur begrenzt verfügbar ist. Wenn ihr dies nun einsetzt und zum Beispiel einen Feind durch eine Tür erkennt, könnt ihr euren Teammitgliedern mitteilen, dass sie eine Granate hineinwerfen sollen. Da der aktuelle Teil jedoch über eine miserable KI verfügt, kann aus diesem einfachen Manöver oft ein heikles Problem werden. Zwar führen eure Kameraden die Befehle durch, in einigen Momenten versagen eure Recken jedoch kläglich. Ihr steht also vor dieser Tür und erteilt dem Team den Befehl, dass sie die Tür aufmachen und eine Granate hineinwerfen sollen. Klingt doch einfach, oder? In der Praxis kann es jedoch schon einmal passieren, dass einer der Kollegen die besagte Granate gegen den Türrahmen knallt und dadurch das eigene Team in die Luft sprengt.

Rainbow Six 4 - Lockdown
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Hanin

Rainbow-Six-4---Lockdown


Rainbow-Six-4---Lockdown


Rainbow-Six-4---Lockdown


Rainbow-Six-4---Lockdown


Daniel Hanin am 21 Okt 2005 @ 17:42
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen