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Red Steel 2: Review

  Wii 

Erinnern wir uns noch einmal an den Verkaufsstart der Wii: Leere Ladenregale, grabschende Kunden, Marathonlauf durch die Elektromärkte. Neben dem innovativen Controller-Konzept auch einige vielversprechende Spiele, damit die Kiste nicht so schnell langweilig wird, wenn man denn eine abbekam. Ins Start-Lineup schaffte es auch Red Steel, ein Shooter-Actionmix, der Schwertkampf mit Ballereien verband und in der japanischen Unterwelt angesiedelt war. Durch realistische Grafik und Gewaltdarstellung eher für die Ü18-Zielgruppe gedacht, die sich vor der Konsole einfinden konnten, nachdem sich die Kinder bei Wii Sports müdezappelten. Leider offenbarte Red Steel auch deutliche Schwächen bei der Steuerung per Fernbedienung und wurde damit nicht unbedingt zum Kritikerliebling.


Etwas über drei Jahre später wagt sich Ubisoft nun mit einer Fortsetzung an die Öffentlichkeit. Damit die Steuerung nicht wieder die Spieler vergrätzt, machte sich das Entwicklerteam den neuen Zusatz Wii MotionPlus zunutze. Das kleine Hardware-Stück wird einfach ans untere Ende der Wiimote gestöpselt. Damit sollen alte Kinderkrankheiten wie ungenaue Zielfunktion und schwammige Schwertsteuerung endgültig der Vergangenheit angehören. Die letzten Assoziationen mit Teil 1 werden durch einen neuen Look aufgelöst, und auch die Charaktere haben mit dem Erstling nichts mehr gemein. Es sieht so aus, als würden die Pariser einen absoluten Neustart mit der Marke Red Steel unternehmen und dabei so manche Scharte auswetzen wollen.



Stand im ersten Teil noch ein Held namens Scott Monroe auf der Suche nach seiner entführten Verlobten im Mittelpunkt, so sind Namen in Red Steel 2 eher etwas für Rand- und Nebenfiguren oder die Gegner. Unser neuer Protagonist ist auch ohne Anrede bekannt wie ein bunter Hund. Als Ex-Angehöriger des Kusagari-Klans befindet sich der Spieler in einer unangenehmen Ausgangssituation: Schon im Intro-Film muss unser Held eine Menge fieser Foltereien über sich ergehen lassen. Eine marodierende Bande, die sich Jackals nennt, hat dann auch noch die Frechheit, sein Katana zu klauen. Als wäre das alles nicht schon genug Ärger für uns, stellen wir fest, dass der gesamte Klan verschwunden ist. Da liegt es nahe, dass die Jackals ihre Finger im Spiel haben.

Red Steel 2 Bild
In der Heimatstadt Caldera scheint sowieso alles ausgestorben zu sein. Die Einwohner trauen sich nicht mehr auf die Strasse, seit die Jackals hier auf Raubzug gehen. Ex-Klanmitglied hin oder her - schnell begeben wir uns auf die Suche nach unseren Mitstreitern, beziehen Unterschlupf im Dojo unseres Lehrmeisters, üben dort Angriffs- sowie Verteidigungstechniken und nehmen eine Menge Aufträge an, die uns zu den verantwortlichen Köpfen einer Verschwörung bringen. Geld verdienen wir bei der Erledigung dieser Aufträge ebenfalls. Das brauchen wir auch, denn in Caldera ist nichts umsonst. Geheime Moves kosten einen Obolus an unseren Meister, Waffenupgrades gibt es ebenfalls nicht umsonst, und auch die Aufwertungen unseres Katanas kosten einiges.

Red Steel 2
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Martin Weber

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Martin Weber am 08 Apr 2010 @ 08:20
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